New Eden Heute - Weltnachrichten

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(Kolmogorow) #62

Zwanzig Todesfälle bei Vergiftungsvorfall an Bord einer Station in Rens - Als Waffe eingesetzte psychoaktive Substanz unter Verdacht

08.10.2018 22:52 von Lina Ambre

Rens – Die Minmatar-Behörden haben von “mindestens zwanzig” Todesfällen im zivilen Wohnsektor Kaihu der Brutor Tribe Treasury Station im Orbit von Mond 8, Rens VI berichtet. Die Sicherheit des Sektors hat den Kaihu-Wohnbereich mit der Behauptung unter Quarantäne gestellt, dass ein “psychoaktives Gas” für Anfälle von Massenpanik, halluzinogene Vorfälle und die gemeldeten Todesfälle verantwortlich war.

Korrespondenten an Bord der Brutor Tribe Treasury Station berichten, dass das interne zivile Transportnetzwerk gesperrt ist. Es heißt, dass die Sektoren der Führung, des Militärs und der Kapselpiloten sicher sind und sich keine Kontamination über die Grenzen des Kaihu-Wohnsektors hinaus ausgebreitet hat.

Ein großer Teil der Kaihu-Bevölkerung konnte Zuflucht in mit Lebenserhaltungssystemen ausgestatteten Alarmschutzräumen finden, da die Verseuchungserkennungssysteme schnell auf die Anwesenheit des Gases reagierten und Alarmmaßnahmen aktivierten. Zeugen in einem der Schutzräume konnten Berichte über mehrere kleine Explosionen senden, die von einer dichten Wolke aus gelbem Gas, die sich über den Wohnbereich ausbreitete, begleitet waren.

Es wird berichtet, dass Such- und Rettungspersonal der Station am Schauplatz ist und eine Garnison aus Marinesoldaten des Republik-Kommandos ebenfalls zur Unterstützung reagiert hat. Die Republic Security Services haben es abgelehnt, zu den Berichten, dass ein psychoaktiver Wirkstoff in Gasform verantwortlich war, Stellung zu nehmen.

Eine brandaktuelle Meldung von einer Quelle im Republic Justice Department behauptet, dass Personal des Ammatar-Konsulats an Bord der Station festgenommen wurde. Die Quelle von The Scope hat uns mitgeteilt, dass “Mitarbeiter des Diplomatiestabs der Ammatar den RSS bei ihren Ermittlungen helfen”. Die RSS haben auf Bitten, diese letzte Meldung vom Schauplatz zu bestätigen oder zu dementieren, nicht reagiert.


(Kolmogorow) #63

Nugoeihuvi und Wiyrkomi geraten wegen Holodrama-Komödie aneinander

09.10.2018 20:35 von Alton Haveri

Maurasi, The Forge – Das Caldari Business Tribunal ist heute für die Anhörung einer Beschwerde des Wiyrkomi-Megakonzerns zusammengetreten, bei der es um eine neue Holodrama-Komödie geht, die von Bakkomolu Productions entwickelt wurde, einer Tochtergesellschaft des rivalisierenden Caldari-Megakonzerns Nugoeihuvi (NOH).

Familiengeschäfte (Family Business), eine neue Komödie im populären Caldari-Genre der Azelokaivatko-Holodramas, folgt dem Geschick und den Schwächen einer fiktionalen großen Familie, den Rekotaa, während sie die Führung über den Kurashinni-Megakonzern innehaben. Mit Beginn der zweiten Staffel der Serie haben viele Kritiker sich zu den Parallelen zwischen dem erfundenen Kurashinni- und dem Wiyrkomi-Megakonzern geäußert. Zu Ende der ersten Staffel wurde die Ähnlichkeit der Rekotaa-Familie mit Wiyrkomis Seituoda-Familie zunehmend offenkundig, wobei die parodistische Art des Dramas viele Kommentare in den sozialen Mediennetzwerken für Führungskräfte anlockte.

Nachdem Wiyrkomi schon vorher Stellungnahmen veröffentlicht hatte, welche die Serie missbilligen, wurde der jetzige Rechtsschritt ausgelöst, als ein Skript der zweiten Staffel durchsickerte, in dem eine Inzestbeziehung innerhalb der Rekotaa-Familie angedeutet wird. Quellen zufolge, welche das zugespielte Skript gesehen haben, wird die Beziehung für eine komödiantische Wirkung gespielt, wenn der berüchtigt strenge Patriarch der Familie, Ytuulan Rekotaa, nichts davon ahnt, dass zwei seiner Familienmitglieder ein Verhältnis direkt unter seine Nase eingehen.

“Unsere Maskenbildner investieren jeden Tag eine Stunde, um sicherzustellen, dass Ytuulans Spitzbart exakt den Farbton von Seituoda-Stahl hat”, sagte eine anonyme Quelle, die in den Unterlagen der Beschwerde zitiert wird. “Die Farbstoffe sind teuer, aber Direktor Kinnuva ist ein wahrer Pedant, wenn es um Authentizität geht.” Das CBT hat häufig Anhörungen zu Beschwerden gegen Nugoeihuvi; der Konzern war das Ziel von 21% aller Ermittlungen des CBT im Jahr YC118.

Wiyrkomi hat wegen Beschädigung ihres Ansehens und ihrer Geschäfte im CBT Klage eingereicht. “Wenn die Leute im GalNet eine Suche nach der Wiyrkomi Corporation durchführen, wird die fiktionale Kurashinni in den ersten Ergebnissen zurückgegeben”, äußerte sich Wiyrkomis leitender Anwalt Ikane Hadonei. “Die Suche nach dem Namen Seituoda liefert Illustrationen von Mitgliedern der Rekotaa-Familie, die obszönen Handlungen nachgehen. Selbst wenn die Verbindung nicht beabsichtigt war, findet sie eindeutig statt, und sie schadet unserer Gewinnmarge und unserer Reputation.”

Der Sprecher von Bakkomolu Productions, Silla Iwi, wies die Beschwerden zurück und versprach, im Tribunal gegen sie anzugehen. “Die Zuschauer können unseren Haftungsausschluss am Anfang der Sendung sehen: Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Begebenheiten, Schauplätzen oder lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Wir verteilen die Show nur an ausländisches Publikum, worum sich Wiyrkomi wenig Sorgen machen sollte. Die Show hat bei diesem Publikum großartigen Erfolg; daher kann jeder Trubel ihre Gewinnaussichten nur verbessern.”

In der Beschwerde sind auch Anschuldigungen angeführt, dass die NOH-Tochtergesellschaft mit Drittdistributoren und kriminellen Organisationen zusammengearbeitet hat, um sicherzustellen, dass Kopien der Serie ihren Weg zurück über die Caldari-Grenze und in die Hände von Wiyrkomi-Beschäftigten finden. Eine Kopie der ersten Staffel von Familiengeschäfte, unterzeichnet von einer weiblichen Mitwirkenden und an einen Offizier unteren Ranges des Wiyrkomi Peace Corps adressiert, wurde zusammen mit der Beschwerde als Beweis eingereicht.

Auf Bitte um eine Stellungnahme zu dem Beweis erwiderte Iwi: “Man kann uns nicht für die Taten von Schmugglern und anderen Kriminellen verantwortlich machen. Vielleicht wäre es kein so großes Problem, wenn die Mitarbeiter des Peace Corps sie verhaftet hätten statt ihnen etwas abzukaufen. Es ist verständlich, dass die Seituoda-Familie in Anbetracht der zweifellos haltlosen Gerüchte über die Art ihrer verwandtschaftlichen Beziehungen empfindlich reagiert hat.”

Internationales Publikum und Kritiker spekulieren seit mehreren Jahren über unangemessene Beziehungen innerhalb der Familie im Gefolge der Publikation einer Ausgabe des NOH-MAG mit dem Untertitel “Wiyr-Kiss-Me, Ty-U-Aul-Up”, die von der NOH-Tochtergesellschaft Ettru Tsiiju Publishing herausgegeben wurde. Der anzügliche Inhalt der Ausgabe und die offensichtliche Anspielung des Untertitels auf die Namen von Wiyrkomi und des verstorbenen Tyunaul Seituoda, des Familienpatriarchen, der Wiyrkomi in das führende Unternehmen umwandelte, das es heute ist, führten im Jahr YC113 zu einem denkwürdigen Skandal.

Die Beratungen des CBT über diesen Fall werden wahrscheinlich mehrere Wochen oder sogar Monate andauern.


(Kolmogorow) #64

CONCORD richtet Abteilung AEGIS ein, um die Sicherheit der Raumverkehrswege zu stärken und Luftpiraten zu bekämpfen

10.10.2018 19:30 von Lina Ambre

Yulai – CONCORD hat offiziell die Schaffung von AEGIS bekanntgegeben, einer neuen Abteilung, die darauf spezialisiert sein wird, die Sicherheit von Raumverkehrswegen zu gewährleisten, und der die Befugnisse und die Fähigkeit gegeben werden, Schiffe zu blockieren und zu entern, die gekapert wurden oder Enterangriffe von Piraten erdulden müssen.

Nach ein paar Anmerkungen über die Hintergründe stellte Brigadegeneral Odo Korachi in einer Pressekonferenz im Hauptquartier des DED in Yulai Colonel Kasiha Valkanir als die Leiterin der neu gebildeten Abteilung vor. “Als Reaktion auf die neu entstehende Bedrohung Case Green Magic genehmigt der Inner Circle die Bildung der neuen Einsatzabteilung AEGIS, der Behörde für Notfallblockaden und Sicherheit (Authority for Emergency Interdiction and Security). In Übereinstimmung mit Direktive Sigma Nu 13 werden die Einsätze von AEGIS unabhängig unter der direkten Aufsicht des Inner Circle durchgeführt. Es ist mir ein Vergnügen, die Berufung von Colonel Kasiha Valkanir auf den Posten der Kommandierenden Marschallin (Provost Marshal) von AEGIS zu bestätigen.”

Im Anschluss umriss die neue Kommandierende Marschallin die Schlussfolgerungen der jüngsten Sitzung des Inner Circle, in der das kürzliche Verschwinden von Schiffen und Bedrohungen des interstellaren Transports diskutiert wurden. “Der Inner Circle hat eine neue aufstrebende Bedrohung für die Sicherheit des New Eden-Clusters identifiziert, die als Case Green Magic bezeichnet wird. Diese Bedrohung äußert sich in Form eines zunehmenden Trends in der Anzahl von Schiffen, die im Laufe der letzten zwölf Monate komplett verschwunden sind. Wie Sie wissen werden, wurde dieser Trend in einem jüngsten Bericht der Aidonis Foundation und der SOE öffentlich bekanntgemacht. Heute bestätigt CONCORD, dass die aufkommende Bedrohung real ist und dass Schritte unternommen werden, ihr zu begegnen.”

Auf die Frage nach dem Ausmaß der Bedrohung lieferte die Kommandierende Marschallin Valkanir ein paar Einzelheiten. “Bisher konzentriert sich das erhöhte Verschwinden von Schiffen in einem Bogen von Regionen, die im Allgemeinen an den Grenzen zum NullSec liegen. Dieser geht hauptsächlich von Aridia im westlichen Teil des Clusters nach Molden Heath im östlichen Teil. Neulich haben Horchposten von CONCORD und verbündete Geheimdienste eine Spitze bei den Zwischenfällen in den Regionen Derelik und Molden Heath festgestellt. Das jüngste Verschwinden eines Raumschiffs der Republic Fleet bei einem militärischen Einsatz in Molden Heath stellt eine Eskalation dar, bedenkt man, dass die weitaus überwiegende Masse an verschwundenen Schiffen, die dem Muster folgen, zivile Raumschiffe gewesen sind.”

Auf hartnäckiges Nachfragen nach der konkreten Natur dieser Zwischenfälle sagte Valkanir: "Ich kann bestätigen, dass das Schiff der Republic Fleet immer noch vermisst wird. Ich kann ebenfalls bestätigen, dass geborgene Daten eindeutig darauf hindeuten, dass das Raumschiff das Ziel eines schweren Enterüberfalls durch Angriffstruppen war. Momentan spekuliert CONCORD nicht über die Herkunft dieser Truppen.

Ich habe nun auf die aufkommende Bedrohung hingewiesen, mit der wir es zu tun haben", fuhr Valkanir fort. “Meine Rolle auf dem Posten der Kommandierenden Marschallin von AEGIS ist es, volle Konzentration auf die laufenden Ermittlungen zu diesen Zwischenfällen aufrechtzuerhalten, Unterstützung für verbündete Such- und Rettungseinsätze zu leisten, wenn nötig, und vor allem die Sicherheits- und Bekämpfungsfähigkeiten dieser Abteilung aufzubauen. Einzelheiten über diese Arbeiten sind auf der Basis von Kenntnis-nur-wenn-nötig geheim. Wir entschuldigen uns nicht dafür, dass dies notwendig ist. Aber das Versprechen des Vertrauens auf sichere Raumverkehrswege für Transport und anderen Verkehr ist ein Teil unserer Rolle, und Informationen, die für die Öffentlichkeit wesentlich sind, werden weiterhin zur Verfügung gestellt.”

The Scope wird die Entwicklungen in Bezug auf die sogenannte “Case Green Magic”-Bedrohung und auf CONCORDs AEGIS-Abteilung weiter beobachten.


(Kolmogorow) #65

Anwesen der Amarr und Khanid bei Bombenanschlägen mit Chemie- und Viruswaffen angegriffen

11.10.2018 20:10 von Lina Ambre

Amarr – Es wird berichtet, dass Sicherheitskräfte der Amarr heute einen terroristischen Chemieanschlag auf ein Adelsanwesen an der Küste der Jad-Gheinok-Region auf Oris im Amarr-System vereitelt haben. The Scope hat ebenfalls erfahren, dass bei einem möglicherweise damit zusammenhängenden Zwischenfall gestern ein Viruswaffenanschlag auf eine Klonierungsanlage der Khanid Royal Uhlans ausgeübt wurde, die sich in der Ves-Sefris-Region auf Zirsem V befindet.

Einheimische Korrespondenten auf dem Planeten Oris (Amarr VIII) berichten, dass ein “Anschlag mit einem Lasergewehr und einem Mörser” auf das Anwesen der Varaz-Familie versucht wurde, einen adligen Hausbesitz, der einen erheblichen Küstenbereich der Jad-Gheinok-Region auf dem zweitwichtigsten Planeten im Amarr-System einnimmt. Oris ist größtenteils im Besitz der Kaiserfamilie und seine Länder sind als “direkte Imperiale Lehensgüter” unter der Amarr-Gesetzgebung aufgeteilt.

Der Kanal der Amarr Certified News beachtete den Zwischenfall kurz und berichtete: “Sicherheitskräfte auf dem Imperialen Planeten Oris vereitelten einen kleineren terroristischen Anschlag.” Eine unserer Quellen vor Ort, die mit dem Haus Varaz bekannt ist, teilte The Scope vertraulich mehr Einzelheiten mit: “Terroristen versuchten irgendeine Art von chemischem Mörseranschlag auf die Ställe von Lady Varaz, aber die Pferde wurden gerade von den Koppeln hereingebracht. Da waren Truppen, die auf die Terroristen warteten, und sie wurden alle getötet. Ich habe gehört, dass allerdings ein paar Jagdhunde verlorengingen. Haben den Geruch von irgendwas aufgeschnappt und drehten durch. Sie mussten abgeknallt werden.”

Unbestätigte Berichte aus der Station der Kaiserfamilie im Orbit von Oris liefern Einzelheiten über den Einsatz von Truppenkontingenten auf der Oberfläche des Planeten. The Scope wurden Telemetrie-Informationen zur Verfügung gestellt, die Transporte des Ordens des St. Tetrimon und des paramilitärischen Unternehmens Red and Silver Hand beim Transit zur Oberfläche nur Stunden, bevor der Anschlag stattfand, zeigen. Keine der Organisationen hat dazu Stellung genommen. The Scope hat erfahren, dass Lady Shirin Varaz und ihre große Familie sich zurzeit nicht auf dem Anwesen und auf einer ausgedehnten Pilgertour über die heiligen Plätze des Amarr-Imperiums befinden.

Der heutige Anschlag auf Oris folgte einem Viruswaffenangriff, der auf Zirsem V im Königreich Khanid durchgeführt wurde. Die Möglichkeiten, aus der Ves-Sefris-Region des Planeten zu berichten, sind aufgrund einer Sicherheitssperre eingeschränkt, aber The Scope hat festgestellt, dass der gestrige Anschlag auf eine militärische Khanid-Klonierungsanlage mit Erfolg eine große Zahl an Klonbänken und Lagerbeständen mit genetischem Material kontaminiert hat.

Es heißt, dass die Klonierungsanlage der 19. Royal Uhlans auf dem Grundbesitz des Sa-Baronats von Ves-Sefris einen Klon ihres kommandierenden Colonel Generals Sa-Baron Alar Chakaid in den Speicherbänken enthielt, zusammen mit einem genetischen Archiv der Pferdebestände des Regiments. Obwohl der Virusangriff sein Ziel erreicht zu haben scheint, wird berichtet, dass mindestens eine Gruppe der attackierenden Kommandos getötet wurde und sich ihre Leichen in den Händen von Khanid-Kräften befinden.

Als er heute für eine Stellungnahme kontaktiert wurde, außerte sich Sa-Baron Chakaid folgendermaßen:

"Minmatar-Terroristen haben eine Anlage angegriffen, die überschüssiges genetisches Material und Klonbänke enthielt, die für die 19. Royal Uhlans bereitgehalten wurden. Bedauerlicherweise und ohne Zweifel mit der Hilfe von Verrätern hatten sie Erfolg. Allerdings konnten wir einige aus diesem Rebellen-Schmutz eliminieren und ihre Leichen werden zur Schau gestellt, um alle an die Bedrohung durch diesen Abschaum und ihre verräterischen Verbündeten zu erinnern.

Natürlich wurden unsere Brüder in anderen Reichen des Amarr-Imperiums vor dieser Bedrohung gewarnt. Es scheint, dass diese geisteskranken Terroristen einen Hass gegen unsere unschuldigen Tiere wie auch gegen unsere gute Aristokratie der True Amarr und Khanid hegen. Ich bin sehr froh, dass das Haus Varaz aufgrund unserer Warnungen einer Tragödie entgehen konnte.

Die Aufgabe muss jetzt sein, die Korruption im Imperium und im Königreich mit der Wurzel auszureißen. Der jüngste Zwischenfall in Rens war eindeutig ein Fall, bei dem sich die Terroristen aus Versehen mit ihren eigenen abscheulichen Waffen selbst getötet haben. Wenn Ammatar-Elemente beteiligt waren, was der Fall gewesen sein könnte, dann müssen wir streng durchgreifen. Der grob nachlässige Umgang des Hauses Ardishapur mit den Ammatar seit seinem Verrat vor zehn Jahren muss korrigiert werden, und die minderen Völker müssen aus Positionen entfernt werden, auf denen sie dem Ruhm und der Bestimmung von Amarr Schaden zufügen können."

Mittlerweile hat die bestätigte Anzahl der Todesopfer durch den Chemiewaffenanschlag auf das Brutor Tribe Treasury in Rens 23 erreicht und ungefähr ein weiteres Dutzend an Personen wird immer noch vermisst.


(Kolmogorow) #66

Rat der Sang Do verurteilt “Übergriff” durch Kapselpiloten und stellt Ultimatum

12.10.2018 18:19 von Alton Haveri

Lirsautton – Nach einem über Rundfunk gesendeten Hilferuf von erkrankten Vertriebenen, die auf Lirsautton VI leben, errichtete eine Basisbewegung aus den Reihen der Kapselpiloten, die von der United Neopian Federation und dem Arataka Research Consortium geführt wird, eine Zitadelle der Astrahus-Klasse und eine Kolonie auf dem Planeten, um Hilfe zu leisten.

Gestern Nachmittag begann die gemeinsame Initiative, Bürger mit entzündeten Lymphknoten, Halsschmerzen, Übelkeit und anderen Symptomen zu empfangen. Ein Vertreter der Aidonis Foundation deutete an, dass, während der ursprüngliche Stamm und Mao Jin alle das gleiche ansteckende Leiden hatten, diese ersten medizinischen Einrichtungen Patienten mit nicht damit zusammenhängenden Fällen empfangen.

Lauralite Anne Brezia, die als eine Vertreterin der Kapselpilotenkooperative sprach, sagte, dass ihre Bemühungen “darauf abzielen, all jenen zu helfen, die zurzeit eine Behandlung benötigen oder anderweitig leiden.” Keine Maßnahme hat Mao oder ihren Stamm gefunden. Die Reaktion der Kapselpiloten bietet medizinische Versorgung, Vorräte und Schutz auf dem zweiten Kontinent des Planeten an; die Einrichtungen der Aidonis Foundation, die schon früher mit der Genehmigung der Administration der Föderation gebaut wurden, kümmern sich um den ersten Kontinent.

Astrahus der Kapselpiloten im Orbit von Lirsautton VI

Nach Einberufung einer Dringlichkeitssitzung veröffentlichten die Behörden des Lirsautton-Systems eine Stellungnahme:

“Dieser Behördenrat von Tei-Su und Hulang, im Bewusstsein der illegalen Rundfunksendung von Lirsautton VI, in Kenntnisnahme, dass die mit dem Ausland verbundenen Kapselpilotenorganisationen UNF-A, ARC und mit ihnen aliierte Parteien auf souveränes Land der Nation Jin-Mei übergreifen, im Bewusstsein, dass UNF-A, ARC und mit ihnen aliierte Parteien unsere Bedingungen für Kolonien auf Lirsautton VI missachten, mit der Erkenntnis, dass die Aidonis Foundation gegenwärtig ist, um bei einheimischen Streitfragen zu helfen, fordert hiermit UNF-A, ARC und mit ihnen aliierte Parteien dazu auf, die Operationen auf Lirsautton VI zu beenden, ihren Besitz vom Planeten zu entfernen und weitere Einmischungen zu unterlassen. Falls UNF-A, ARC und mit ihnen aliierte Parteien dieser Aufforderung binnen einer Zwei-Wochen-Frist nicht nachkommen, wird dieser Rat den Rechtsweg am Gerichtshof von Ysiette einschlagen.”

Mehrere Rechtsexperten antworteten auf Bitten um Stellungnahmen. Achille Reniz von Tuvoulle, Tuvoulle & Reniz sagte: “Der Fall ist eine knifflige Sache. Als außernationale Rechtspersonen sind die Kapselpiloten nicht berechtigt, Repräsentanz zu fordern, und das Land gehört der Nation Jin-Mei, ganz gleich, zu welcher Nutzung sie sich entschieden haben. Wenn die verbundenen Parteien einen Antrag gestellt haben, könnten sie einen gesetzlichen Status erreichen, aber eine Gegenklage würde schließlich ans Oberste Gericht als eine Verfassungsangelegenheit gehen. In ähnlichen Fällen hat das Oberste Gericht gegen Mitgliedstaaten entschieden, die nachlässig mit ihrer Verpflichtung umgegangen sind, Vorsorge für die Rechte ihrer Bürger zu treffen. Wobei die Sang Do im Bezirk Ysiette enormen Einfluss ausüben. Die Konstellation befindet sich unter ihrem Zuständigkeitsbereich.”

Doktor Felisenne Olvenari, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität von Caille, wies darauf hin, dass die Stellungnahme der Sang Do deutlich mache, wie dünn die Beziehung zwischen den Behörden der Föderation und den Lords der Sang Do ist. “Die Föderationsbehörden, wie zum Beispiel die Administration der Föderation, haben die rechtliche Autorität, in solchen Fällen zu intervenieren, nur mit der Erlaubnis der Bezirksgerichte. Der Föderationsbezirk Ysiette wird fast ausschließlich von Sang-Do-Interessen dominiert, und den Vertriebenen scheinen Vermittler zu fehlen.”

Ein anonymer Lord der Sang Do äußerte sich folgendermaßen: “Worüber der Rat sich Sorgen machen sollte, ist die Frage, ob die Seuche einen Einbruch in die Abgeschiedenheit von Lirsautton VI darstellt. Je mehr sie sich auf diese peinliche Episode konzentrieren, desto mehr lenken sie die Aufmerksamkeit auf eine potentielle Schwachstelle in den Verteidigungsmaßnahmen des Systems.”

Stellvertreter der Basisbewegung der Kapselpiloten lehnten es ab, zu ihren zukünftigen Plänen Stellung zu nehmen, aber sie äußerten den Wunsch, ihre Mission auszudehnen und zu verlängern.


(Kolmogorow) #67

Schwere Chemiewaffenanschläge im Khanid-Königreich - Königin Zidarez vermisst - Berichte über Sklavenaufstände

22.10.2018 14:32 von Lina Ambre

Kahah III, Khanid Kingdom – Eine Serie von schweren Chemiewaffenanschlägen wurde aus dem System Kahah im Khanid-Königreich gemeldet. Der Zeitpunkt für die Anschläge scheint so gewählt worden zu sein, dass er mit einer Inspektionsreise von Königin Zidarez Khanid, der Gemahlin von König Khanid III. und Großadmiralin der Royal Khanid Navy, durch Einrichtungen auf Kahah III zusammenfällt. Neben Berichten über ausgedehnte Sklavenaufstände in dem System wird auch gemeldet, dass Königin Zidarez vermisst wird.

Während Khanid-Streitkräfte versuchen, Quarantänen auf dem Planeten zu verhängen, legen Berichte nahe, dass ein breitgefächerter Angriff mit waffenfähigen psychoaktiven Chemikalien durchgeführt wurde und dass der Brennpunkt des Anschlags eine Garnison der 5. Uhlanergarde in der Stadt Damaskh auf Kahah III war. Die Garnison wurde gerade von Königin Zidarez als Teil einer Reise zur Inspektion der Nahrungsversorgungssicherheit des Khanid-Königreichs besucht, einer großen Sorge aufgrund zunehmender Bedrohungen des Transports in ganz New Eden.

Die Chemiewaffenanschläge wurden hauptsächlich gegen Ziele auf dem landwirtschaftlichen Planeten Kahah III ausgeübt, fanden aber auch im ganzen System statt, einem lebenswichtigen Zentrum der Nahrungsmittelproduktion für das Königreich. Die großen Zentren der Hydrokultur im Äquatorgürtel des Ozeanplaneten Kahah I waren wichtige Nebenziele, und es gab verstreute Angriffe auf sklavenhaltende Herrensitze auf allen besiedelten Planeten des Systems.

Letzte Eilmeldungen über einen fehlgeschlagenen Versuch, die zentrale Tiefkernbergbauanlage auf Kahah VII anzugreifen, weisen darauf hin, dass die Chemiewaffen gegen die Anlage eingesetzt wurden, aber keine ernsthafte Wirkung hatten, möglicherweise aufgrund der Panzerung der Industrieanlage und aufgrund der Atemschutzgeräte, die am Standort in Gebrauch sind. Es wird berichtet, dass das Gegenfeuer von Streitkräften, die zu militärischen Auftragnehmern von Ikomari-Onu Enforcement gehören, mehrere angreifende Schiffe abgeschossen hat.

Nachrichtenquellen im Khanid-Königreich weisen darauf hin, dass König Farokh Khanid III. die Lage von einem sicheren Ort aus überwacht und Sardar Marshal Soshan Fayez, Kommandant der gefürchteten 7. Asbara Cyber Knights, die Leitung dafür gegeben hat, das Kahah-System zu “befrieden”. Die 7. Asbara sind im ganzen Königreich und darüber hinaus für die brutale Unterdrückung des Sklavenaufstands auf Bashyam IV im Jahre YC97 berüchtigt und waren während des Sklavenaufstands im Königreich im Jahre YC110 umfassend in Aktion. Sardar Marshal Fayez ist ein früherer General der Uhlanergarde und “dreifach-narbenbedeckter” Cyber-Ritter, von dem man weiß, dass er ein Mitglied von König Farokhs engerem Rat ist.

Obwohl The Scope keinen Kommentar vom Khanid-Königshof oder von Sardar Marshal Fayez bekommen konnte, stand der Generalbevollmächtigte der Khanid, Sa-Baron Alar Chakaid, zur Verfügung, seine Sicht der Lage darzustellen:

"Wir wissen, wer für diese Taten verantwortlich ist. Minmatar-Rebellen. Ammatar-Verräter. Blutkultanhänger. Subversive Kapselpiloten, die mit unseren Feinden Umgang haben. Sie sollen keinen Zweifel daran haben, dass die Konsequenzen für diese letzte Gräueltat gewaltig und schrecklich sein werden. Erstens werden wir im Blut der Sklaven waten, die sich gegen uns erhoben haben. Meine eigenen 19. Royal Uhlans werden gerade jetzt mobilisiert, um die Streitkräfte zur Befriedung zu unterstützen. Die Flecken, die von unseren Feinden in Kahah verschmiert wurden, sollen mit Feuer und Stahl gereinigt werden.

Zweitens, wenn sich herausstellt, dass Ihre Gnaden, Königin Zidarez, diesem jüngsten Bösen zum Opfer gefallen ist, wird es eine Abrechnung mit den abscheulichen Insekten geben, die am Inneren des Heiligen Amarr-Imperiums und Khanid-Königreichs nagen. Mögen sie zu ihren heidnischen Götzen und falschen Geistern beten, dass die Königin noch lebt. Wenn nicht, werden sie die Ernte des Leids einfahren."

The Scope wird weiter über die Entwicklung der Lage berichten.


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(Kolmogorow) #68

Millionen Opfer in Kahah - Deathglow-Droge steht mit den Anschlägen in Verbindung - Königin Zidarez verletzt, aber in Sicherheit

24.10.2018 08:08 von Alton Haveri

Kahah III, Khanid Kingdom – Es wird nach einer Serie von Chemiewaffenanschlägen, weitverbreiteten Sklavenaufständen und “Befriedungseinsätzen” von Khanid-Streitkräften von vielen Millionen Opfern auf Kahah III und anderen Planeten im Kahah-System berichtet.

Die Chemiewaffenanschläge wurden vor zwei Tagen auf mehreren Planeten des Kahah-Systems ausgeübt. Es wird berichtet, dass die waffenfähigen Chemikalien analysiert wurden und die Droge “Deathglow”, ein halluzinogenes Derivat des seltenen Minerals Chromodynamic Tricarboxyls, und den mutagenen Booster “Insorum” enthalten. Letzterer ist bekannt dafür, die Wirkungen von Vitoxinen zu neutralisieren, welche benutzt werden, um Sklaven im Amarr-Imperium ruhig zu stellen und zu kontrollieren.

Nachdem gemeldet wurde, dass sie vermisst wird, als die Anschläge stattfanden, wurde Königin Zidarez Khanid, die Gemahlin von König Farokh Khanid III. und Großadmiralin der Royal Khanid Navy, durch Mitglieder der 7. Asbara Cyber Knights gerettet. Es heißt, dass Königin Zidarez “verletzt, aber in Sicherheit” sei und auf ihren medizinischen Transport nach Khanid Prime warte.

Kahah III steht unter strenger Quarantäne und Bodentruppen der Khanid, einschließlich der berüchtigten 7. Asbara und der 19. Royal Uhlans, führen “Befriedungseinsätze” durch, die das Ziel haben, mehrere Sklavenaufstände auf der Oberfläche niederzuschlagen. Quellen bei den Republic Security Services behaupten, dass “ein massives Massaker stattfindet, bei dem Millionen in Sklavenghettos eingepfercht und Artilleriefeuer und suborbitalen Bombardements ausgesetzt werden.”

Die Republik Minmatar und der Stamm der Thukker haben formelle Beschwerde über die Brutalität der Reaktion beim Khanid-Königreich eingelegt und nach einer Notfallsitzung der CONCORD Assembly verlangt. Die Gallente-Föderation hat sich dem Protest der Republik einhellig angeschlossen. Der Caldari-Staat, ein langjähriger Verbündeter des Khanid-Königreichs, hat sich auf eine Stellungnahme mit “Beileidsbekundungen und Vertrauen, dass die Sicherheitslage in Kahah bald zu einem normalen Zustand zurückkehren wird”, beschränkt.

Das Büro des Imperialen Kanzlers von Amarr äußerte sich folgendermaßen: “Terroristischen Anschlägen im Amarr-Imperium wird mit der ganzen Macht des Imperialen Militärs begegnet, wer auch immer sie verübt hat und wo auch immer die Terroristen Unterschlupf gefunden haben. Das Ministerium für Innere Ordnung hat festgestellt, dass der jüngste Anschlag auf dem Imperialen Planeten Oris mit den Anschlägen im Khanid-Königreich in Verbindung steht. Die Waffen trugen ähnliche chemische Signaturen und die Täter scheinen Kultanhänger und Drogenbanden zu sein, die mit der Ketzerei des Bundes der Blood Raider in Zusammenhang stehen. Sie werden gefunden und niedergeschmettert werden.”

Der Generalbevollmächtigte der Khanid, Sa-Baron Alar Chakaid, äußerte sich von der Oberfläche von Kahah III mit folgender Stellungnahme: "Wir danken dem Herrn für die Rettung unserer Königin vom unaussprechlichen Bösen der Minmatar-Terroristen und Blutkultverräter der Ammatar. Obwohl wir schon gewaltsam mehrere Millionen Sklaven vom Eigentum des Khanid-Königreichs entfernt haben, das sie illegal besetzt hielten, geht der Prozess, sie zu entfernen, andernorts weiter.

Außerdem können wir jetzt beweisen, dass der frühere terroristische Anschlag in Zirsem auf Befehl eines Blutkultanhängers der Ammatar ausgeübt wurde, der Hand in Hand mit Minmatar-Terroristen arbeitete. Nach einer Autopsie ist klar, dass mehrere Rebellenagenten, die wir getötet haben, Süchtige dieser abscheulichen Deathglow-Droge waren und dass der Virusangriff Bestandteile des Insorum-Mutagens enthielt. Wir betrachten die Verbindung als nachgewiesen und haben diesen Beweis bei den Gerichten des Theologischen Rats eingereicht."

In Zusammenhang damit steht, dass die Agency, die Auftragsorganisation für Kapselpiloten, gestern damit begonnen hat, Jobs für Freiberufler anzubieten, die auch Angriffe gegen Einsätze zum Abbau und zur Verarbeitung von Deathglow einschließen, welche vom Bund der Blood Raider finanziert werden.


(Kolmogorow) #69

Königspaar von Garoun verhandelt dritte Option im Streit zwischen Kapselpiloten und den Sang Do

24.10.2018 16:35 von Ret Gloriaxx

Tei-Su (Chandeille), Lirsautton – Das neu verheiratete Paar Ensî Beatrice Batteuse und Ensîl Gemahl Jeras Alaila trafen gestern am frühen Morgen im Ensînat der Botschaft von Zentral-Garoun auf dem Heimatplaneten der Jin-Mei ein, um sich für die humanitären Einsätze auszusprechen, die von den Kapselpilotenorganisationen ARC und UNF-A angeführt werden.

Das Königspaar, das ihren Mitgliedsstaat in der Föderation repräsentiert, überzeugten den Rat der Sang Do erfolgreich, die Erstattung einer Strafanzeige gegen beide Allianzen zu überdenken. Die Anzeige, die ins Auge gefasst wurde, umfasste unbefugtes Betreten von Grund und Boden, Sabotage, Spionage und die arglistige Nutzung eines Scheinunternehmens, um den extraterritorialen Status zu verschleiern. Während die diplomatische Diskussion in einer geschlossenen Sitzung abgehalten wurde, sagten anonyme Insider, dass die Intervention der Ensî durch die Hilfe des Arakata Research Consortiums während des Drifter-Angriffs am 6. Januar dieses Jahres in Luminaire motiviert war.

Im Auftrag der Königsfamilie veröffentlichte die Königliche Kommunikationsstelle von Garoun eine Presseerklärung, die Dankbarkeit gegenüber ihren Gastgebern der Sang Do für deren Gastfreundschaft und für ihre Bereitschaft, sie anzuhören, zum Ausdruck brachte.

“Viele Beobachter haben festgestellt, dass beide Seiten des Missverständnisses von Lirsautton VI legitime Sorgen vorbringen. In Anerkennung, dass alle Parteien in guter Absicht, wenn auch nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes gehandelt haben, bietet das Ensînat eine friedliche Lösung an. Wenn ARC, UNF-A und mit ihnen verbundene Organisationen ihre Einrichtungen vollständig entfernen und die Besetzung des Planeten beenden, stimmt der Rat der Sang Do zu, beiden Organisationen zu erlauben, die Völker von Lirsautton VI in das Ensînat von Zentral-Garoun auf Gallente Prime umzusiedeln, wo sie alle Rechte und allen Schutz erhalten werden, den die Verfassung der Föderation verspricht”, so die Presseerklärung.

Ein Vertreter des Rats der Sang Do bekräftigte die Informationen, welche die Presseerklärung des Ensînats enthielt, und legte dann genauer dar, dass, unabhängig von den Entscheidungen der entsprechenden Organisationen, die Gesetzgeber im Bezirksparlament von Ysiette ein vollständiges Verbot von Kapselpilotenkolonien im Lirsautton-System anstreben werden. Der Vertreter überbrachte die weiterhin bestehende Enttäuschung des Rats über die Missachtung, welche Kapselpiloten gegenüber den einheimischen Vorschriften über Kolonien gezeigt haben, und die Missbilligung des Rats von Kolonien, die illegal und ohne die Erlaubnis einheimischer Mitgliedsstaaten gegründet wurden.


(Kolmogorow) #70

Kahah-Aufstände: “Massaker sind eine humanitäre Krise”, sagen Demonstranten der Republik und Föderation

25.10.2018 18:28 von Lina Ambre

Kahah, Khanid Kingdom – Nachdem ein offensichtlicher Anschlag der Blood Raider, bei dem die Chemikalie “Deathglow” benutzt wurde, weitreichende Sklavenaufstände im Kahah-System ausgelöst hat, und nach Befürchtungen, dass Königin Zidarez Khanid getötet worden sein könnte, haben brutale “Befriedungs”-Einsätze der Khanid-Streitkräfte Proteste in ganz New Eden entfacht. Die Lage in dem System wird weithin als eine humanitäre Krise betrachtet.

Als eines der Hauptzentren der Nahrungsmittelproduktion mit einigen der größten sklavenhaltenden Betriebe im Königreich stellt Kahah eine ungewöhnliche Herausforderung für die Khanid-Truppen dar, und trotz des Bombardements sehr vieler Sklavenbezirke nimmt die Aktivität der Rebellen weiter zu. Es wird behauptet, dass das Khanid-Militär zwischen Rebellen und Sklaven keinen Unterschied macht, und es wird berichtet, dass in Bevölkerungszentren, die ursprünglich nicht das Ziel der Deathglow-Anschläge waren, jetzt eigene Aufstände stattfinden. Kräfte der Rebellen haben sich auch besser organisiert und Berichten zufolge Zugang zu mehreren Waffenlagern verschafft.

Proteste gegen das Imperium und das Königreich sind in Städten auf mehreren der Hauptplaneten zusammengekommen und die Demonstranten nennen die Ereignisse die “Kahah-Massaker”. Verschiedene humanitäre Gruppen und Mitglieder der Regierungen der Republik und der Föderation fordern zum Handeln auf. “Adelsherren der Khanid nennen ihre Einsätze, die Aufstände zu befrieden, ‘die Tilgung von Ungeziefer’”, sagte Anallan Kevier, Staatsratsmitglied in Bourynes für das Bezirksparlament von Nexus. “Das sind nicht die Worte, die man benutzt, wenn man nur einen Aufstand niederschlägt. Das ist ein massenhaftes Abschlachten.”

Kevier sagte auch, dass die Föderation die Amarrische Sklavenhaltung für zu lange Zeit toleriert hat. “Das letzte Mal, als jemand von so hohem Rang wie Königin Zidarez getötet wurde, haben sie ein ganzes Volk ausgelöscht. Sie hat überlebt, aber das scheint für die Khanid keine Rolle zu spielen. Wie oft müssen wir uns so etwas noch ansehen, bevor wir aufwachen? Es wird Zeit für den Rest des Clusters – ja, auch für die Caldari –, zu verlangen, dass das Imperium und seine Verbündeten diese barbarische Praxis beenden.”

Imperiale Quellen wie auch einige Gruppen außerhalb des Imperiums haben Einmischungen durch Kapselpiloten die Schuld an der Verschärfung der Lage gegeben. The Scope hat erfahren, dass die Souveränität des Khanid-Luftraums mehrfach illegal und mit der Absicht verletzt wurde, Sklaven zu evakuieren, und mehrere größere Rebellengruppen im ganzen Kahah-System scheinen Hilfe von Aufständischen zu erhalten, die von Kapselpiloten unterstützt werden. Mehrere Kapselpiloten der Minmatar, darunter Mizhara Del’thul und Teinyhr, haben öffentlich die Verantwortung für die Entsendung von Einsatzkräften in das System übernommen.

Es ist unklar, wie viele Schiffe durchgekommen sind. Nachrichtenkanäle des Imperiums bestreiten, dass irgendein unauthorisiertes Schiff überlebt hat, aber Berichte von der Oberfläche haben angedeutet, dass mehrere Schiffe in Minmatar- und SOE-Design die Luftverteidigung erfolgreich durchdringen konnten.

Ebenfalls sind Kolonien, die humanitäre Hilfe leisten, von Kapselpilotin Thaila Lemrenoy von MHE Industries auf der Oberfläche errichtet worden. Einheimische Militärstreitkräfte haben Truppen verlegt, um diese Einrichtungen zu umzingeln, und gedroht, sie zu zerstören, falls sie auf irgendeine Weise genutzt werden sollten, welche die Bedingungen der Verordnung für die Unabhängige Planetarische Verwaltung der SCC (SCC Independent Planetary Management Act) verletzt.

Lemrenoy hat außerdem eine Flotte organisiert, welche Transporte über Kahah III durchführt. Es wird angenommen, dass diese Flotte an Rettungseinsätzen beteiligt war. Der Flotte wurde später von Sardar Marshal Soshan Fayez, Kommandant der 7. Asbara Cyber Knights, befohlen, jegliche Unterstützung für eine Evakuierung oder humanitäre Hilfe für Kräfte der Rebellen zu unterlassen. Sardar Marshal Fayez wurde von Kapselpiloten der Amarr-Unternehmen PIE Inc. und Societas Imperialis Sceptri Coronaeque unterstützt.


(Kolmogorow) #71

Überfall auf Khanid-Sklavenschiff scheitert bei der Befreiung einer "verschollenen Idama"

26.10.2018 11:53 von Alton Haveri

Vezila, Khanid Kingdom – Intaki-Extremisten haben heute Morgen den Kreuzer Pure Faith’s Harvest, der Sa-Baron Atazil Kufail gehört, überfallen, anscheinend in der Hoffnung, eine Sklavin zu befreien, von der gesagt wird, sie sei eine “verschollene Idama”. Drei Fregatten mit den Extremisten an Bord fingen den Kreuzer ab, als er sich an einem Transitpunkt zwischen dem Gehi-Sterntor und dem Royal Khanid Navy Assembly Plant über Vezila IV befand.

Nach einem kurzen Feuergefecht gelang es den Angreifern, das Raumschiff außer Kraft zu setzen und zu entern, während es bei den einheimischen Streitkräften der Khanid Navy um Hilfe rief. Berichte deuten an, dass es eine blutige Auseinandersetzung zwischen der Schiffsmannschaft und den Angreifern gab, die schließlich im Rückzug der Intaki endete, die vom Schauplatz flohen, als die Khanid Navy eintraf und eine der drei Fregatten zerstörte, die sie bei dem Überfall benutzt hatten.

Berichten zufolge ist die Pure Faith’s Harvest genau das gleiche Schiff, auf dem Wafneque Erilon, ein Mönch der Ida-Klöster auf Intaki Prime, vor über einem Monat entdeckt zu haben behauptete, dass die “verschollene Idama” die Sklavin Ailoea en Waro sei. Das Ziel der Extremisten scheint es gewesen zu sein, en Waro zu entführen und sie im Einvernehmen mit den Wünschen der Ida-Führung und der Versammlung der Intaki nach Intaki Prime zurückzubringen.

Ein Sprecher für die Ida-Klöster brachte sein Entsetzen über die Gewalt zum Ausdruck, von der im Namen des Intaki-Weges Gebrauch gemacht wurde, und behauptete, dass die Extremisten auf eigene Faust handelten und in keiner Weise mit der Ida-Führung in Verbindung stehen. Es wird berichtet, dass Sa-Baron Kufail die Ida-Führung als “militante Heiden” bezeichnete und sagte, dass “ihre Versuche, ihre Beteiligung zu verbergen, Schuld über sie gießt”. Es wurden keine Belege vorgelegt, welche die Beteilung der Ida an dem Zwischenfall beweisen.

Ein Sprecher für die Intaki-Extremisten, die sich selbst als die Front zur Heimführung von Idama en Waro (Idama en Waro Repatriation Front) zu erkennen geben, benannt nach der angeblichen Idama, trat mit The Scope mit einer Stellungnahme zu ihrer Tat in Kontakt:

“Die selbstzufriedene Haltung der Gesellschaft gegenüber der Sklaverei ist ein Schandfleck der Menschheit, der seinem Wesen nach heuchlerisch und unheilvoll zugleich ist. Die Knechtschaft der Massen geht gegen die fundamentalen Grundsätze der freien Gesellschaft. Diejenigen, welche diese Freiheiten genießen, während sie gleichzeitig diejenigen, die für sie kämpfen, Extremisten oder Terroristen nennen, erlauben Menschen wie dem Sklavenhalter Kufail zu gedeihen. Die Massaker in Kahah ließen uns keine Wahl. Wir werden keine Ruhe geben, solange unseren Verwandten und anderen das Recht auf Freiheit verweigert wird und sie dafür ermordet werden, dass sie es einfordern. Wir werden die Verantwortlichen niederstrecken und an ihnen ein Exempel statuieren.”

Die Royal Khanid Navy erklärte, dass sämtliche Angriffe durch Intaki-Extremisten als Piraterei behandelt werden und man ihnen mit den “härtestmöglichen Mitteln” begegnen wird.

EILMELDUNG: Quellen im Caldari-Staat behaupten, dass sich der Khanid Royal Kommodore Arraz Nomarya mit Vertretern von Intara Direct Action und Onikanabo Brigade PMCs mit dem Ziel getroffen hat, ihre Dienste für “Antiterroreinsätze” zu verpflichten.


(Kolmogorow) #72

Republik und Föderation verurteilen “Kahah-Massaker” und drohen mit Sanktionen oder Schlimmerem

29.10.2018 07:51 von Lina Ambre

Yulai – Spannungen zwischen den CONCORD-Mächten eskalierten gestern auf einer Sondersizung des Inner Circle, nachdem Delegierte der Republik und der Föderation dem Amarr-Imperium aufgrund der Krise im Kahah-System mit Sanktionen oder Schlimmerem drohten.

Der Sondergesandte Keitan Yun und Botschafter Devan Malate, die Abgeordneten der Republik und der Föderation in CONCORDs Inner Circle, gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie das Khanid-Königreich für seinen Umgang mit den Aufständen verurteilten, und forderten einen Waffenstillstand im Kahah-System, um eine diplomatische Lösung auszuarbeiten. Die Delegierten verlangen, dass das Amarr-Imperium einschreitet, um der Situation auf eine Weise zu begegnen, die das Leben der Rebellen respektiert, und sagen, dass ihre Regierungen darauf vorbereitet sind, Wirtschaftssanktionen zu verhängen, falls keine Maßnahmen ergriffen werden.

Die Abgeordneten der Republik und der Föderation deuteten außerdem an, dass ihre Regierungen in Erwägung ziehen würden, den Rebellen aktive militärische Unterstützung zur Verfügung zu stellen, “sollte das Imperium dabei versagen, seinen Vasallenstaat in die Schranken zu weisen”, eine Drohung, die von den Delegierten des Staates und des Imperiums kritisiert wurde. Die Präsidentin des Inner Circle, Seri Okonaya, sagte, dass solch eine Maßnahme “die Bedingungen der Yulai-Abkommen und -Richtlinien (Yulai Accords and Conventions) verletzen würde, und erst recht die Erklärung der Kriegsmächte über Notfallmilizen (Emergency Militia War Powers Act).” Die EMWPA wurde im Jahre YC110 beschlossen und begründete einen begrenzten Kriegszustand zwischen den Imperien, aber die Erklärung verbietet Konflikte zwischen nationalen bewaffneten Streitkräften außerhalb des festgelegten Kampfgebiets und der Krieg wird hauptsächlich durch Kapselpiloten als Stellvertretern ausgefochten.

Der Sondergesandte Yun merkte an, dass Verletzungen der Yulai-Richtlinien (Yulai Convention) und der EMWPA schon im Hochsicherheitsgebiet vorkommen, und behauptete, dass CONCORD bei solchen Zwischenfällen wegschaut. Yun beschuldigte das Khanid-Königreich außerdem, den Anschlag auf die Brutor Tribe Station 6-8 in Rens am 8. Oktober finanziert zu haben. Der Anschlag auf die Station machte wie in Kahah von dem chemischen Wirkstoff Gebrauch, der inzwischen als “Deathglow” identifiziert wurde. Yun behauptete weiter, dass “ein Khanid-Statthalter, der zurzeit an den Kahah-Massakern beteiligt ist, bei Ermittlungen zum Anschlag auf die Station 6-8 in Rens unter Verdacht steht”, und hob außerdem seit langem bestehende “Hinweise” auf Verbindungen zwischen den Khanid und den Blood Raiders hervor.

Captain Marshal Sirdan xer Qosh, der Delegierte des Imperiums im Inner Circle, wies die Behauptungen aus der Republik und der Föderation zurück: “Das Khanid-Königreich des Imperiums ist das Opfer eines Anschlags, der von Blutkultanhängern inszeniert wurde, und seine Streitkräfte sind mit dem notwendigen Militäreinsatz beschäftigt, einen innerstaatlichen Aufstand niederzuschlagen. Jede Provokation durch ausländische Parteien kann den Konflikt nur anheizen und verlängern.” Marshal xer Qosh stellte außerdem die Absichten der Föderation und der Republik in Frage: “Sie betreiben durchschaubare Versuche, die Spannungen auszuweiten und die öffentliche Meinung gegen das Amarr-Imperium zu wenden, währenddessen sie heimlich die Aufständischen mit Waffen versorgen.”

Die CEO von CBD, Imanima Himpas, die derzeitige Abgeordnete der Caldari, blieb beim früheren Standpunkt des Staates, dass die Lage in Kahah eine innere Angelegenheit des Khanid-Königreichs sei. Allerdings schloss sie sich den Delegierten der Föderation und der Republik bei der Forderung nach einem schnellstmöglichen Waffenstillstand an. Als Reaktion machte Captain Marshal xer Qosh das Zugeständnis, dass, falls die Streitkräfte der Rebellen aufgeben würden, man Milde unter der Garantie des Imperialen Throns walten lassen würde.

Während die Delegation der Caldari mit dieser Antwort zufrieden war, wiesen die Republik und die Föderation darauf hin, dass ohne Verhandlungen über die Anerkennung der Rechte der Rebellen kein Ende des Konflikts möglich wäre. “Die Aufständischen werden keiner Feuerpause zustimmen, wenn das Imperium und das Königreich sie nur wieder in die Sklaverei zurückschicken werden”, sagte Keitan Yun. “Sie sind bereit, für ihre Freiheit zu sterben.”

Versuche sowohl des Amarr-Imperiums als auch der Minmatar-Republik, politische Lösungen voranzutreiben, wurden durch Vetos vereitelt, und alle offenen Fragen wurden an die CONCORD-Vollversammlung weitergeleitet.


(Kolmogorow) #73

Alle “fluchbeladenen” Flüchtlinge jetzt in Quarantäne auf Gallente Prime

01.11.2018 11:36 von Lina Ambre

Caille, Gallente Prime - Der Jubel war verhalten, nachdem heute Morgen der letzte Schub von Flüchtlingen von Lirsautton VI eintraf und sie anschließend in der biologischen Sicherheitsabteilung im Jen Yiona Hospital isoliert wurden. Kapselpiloten aus verschiedenen Organisationen, unter anderem der United Neopian Federation und dem Arataka Research Consortium, halfen bei der Evakuierung unter den Bedingungen der vor einigen Tagen vom Ensînat von Zentral-Garoun ausgehandelten Vereinbarung.

Obwohl es für Flüchtlingseinwanderer nach Gallente Prime ein Standardverfahren ist, sie medizinischen Untersuchungen zu unterziehen, bevor sie Kontakt mit der allgemeinen Bevölkerung aufnehmen, hat das Hospital um zusätzliches Sicherheitspersonal gebeten, als Reaktion auf Erklärungen von der sich selbst als “Bürgerin der Nation” beschreibenden Evi Polevhia, einer Beschäftigten von Phoenix Naval Operations und Teilnehmerin der eskortierenden Kapselpilotenflotte. Während der Evakuierung der Flüchtlinge kündigte die Bürgerin Evi Polevhia an: “Ich werde gehen, wohin es mir gefällt, und nach eigenem Ermessen die Pflichten erfüllen, die mir von höheren Mächten zugeteilt wurden.” Später deutete sie im Hinblick auf frühere Übergriffe von Sansha’s Nation innerhalb der Föderation an, dass “die Arbeit noch nicht erledigt ist”.

Nach einer Bitte um Stellungnahme legte Doktor Arturio Kiervalani von Aidonis Medical die Notwendigkeit für Sicherheitsmaßnahmen dar: “Wir können nicht einmal die Andeutung einer Infiltration durch Sansha’s Nation auf die leichte Schulter nehmen. Die Quarantänedauer wird doppelt so lang sein müssen als sie es sonst gewesen wäre; allerdings liegt das zum Teil am schlechten Gesundheitszustand der Flüchtlinge.” Doktor Kiervalani war ein leitender Fachmediziner beim humanitären Hilfeeinsatz auf Lirsautton VI, der zu den Bemühungen der Aidonis Foundation gehörte, die Krisenprobleme zu lösen.

Ein Vertreter der Einwanderungsbehörde des Ensînats bestätigte noch einmal, dass die Flüchtlinge nach dem Ende der medizinischen Behandlungen, Tests und Impfungen in maßgeschneiderte Integrationsprogramme aufgenommen werden. Diese jahrelangen Programme umfassen typischerweise die Betreuung durch einen passend ausgewählten Einheimischen, die Beschaffung einer Unterkunft und das Angebot von Paketen universeller Übersetzungsimplantate. Die Einwanderungsbehörde führt halbjährliche Prüfungen bei Immigranten durch, nachdem sie das Programm abgeschlossen haben.

Garouni Royal Communications dankte der United Neopian Federation, dem Arataka Research Consortium und dem Öffentlichkeitsvertreter des ARC, Jaret Victorian, im Auftrag der Königsfamilie: “Es ist ein Freudentag, der aber von Traurigkeit getrübt ist. Das Ensînat von Zentral-Garoun feiert die sichere Ankunft unserer neuen Bürger, aber wir trauern um diejenigen, die nicht die Chance hatten, hierher zu kommen”, brachte die Presseerklärung zum Ausdruck.

Das Schicksal derjenigen, die den ersten Hilferuf abschickten, hat sich als ein tragisches herausgestellt. Die Aidonis Foundation meldete die Entdeckung von Mao Jins Leiche während der Evakuierung von Lirsautton VI zusammen mit den Leichen anderer, von denen man annimmt, dass sie Mitglieder ihres Stammes waren. Von den Gemeinden organisierte Mahnwachen werden abgehalten, sobald die Flüchtlinge das Hospital verlassen.


(Kolmogorow) #74

Bakkomolu Productions inmitten des NOH/Wiyrkomi-Streits liquidiert

02.11.2018 16:23 von Alton Haveri

Josameto, The Forge – In einem überraschenden Schritt reichte die Nugoeihuvi Corporation heute Morgen Finanzdokumente beim House of Records ein, um ihr Tochterunternehmen für Holofilme, Bakkomolu Productions, zu liquidieren. Der Schritt erfolgt, nachdem Bakkomolus azelokaivatko-Komödie Familiengeschäfte (Family Business) der Gegenstand eines Gerichtsverfahrens war, das vom rivalisierenden Megakonzern Wiyrkomi vor das Caldari Business Tribunal gebracht wurde.

NOH veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es unter anderem heißt: “Aufgrund der Marktlage sowie aufgrund jüngster juristischer Angriffe wird Bakkomolu Productions den Betrieb einstellen. Seine Mitarbeiter und Güter werden zu fairen Marktpreisen nach Standardvorgehensweise zur Verfügung gestellt. Wir erwarten und sind überzeugt, dass dies die Angelegenheit, die sich zurzeit vor dem CBT befindet, beenden wird, da das fragliche Unternehmen nicht weiter existiert.”

Weitere Einreichungen beim House of Records weisen darauf hin, dass die Mehrheit der Wirtschaftsgüter von Bakkomolu schon von einer neu gegründeten Tochtergesellsachft von NOH, Pikohimo Features, erworben wurde. Nach Bitte um Stellungnahme, äußerte sich die Pikohimo-Sprecherin Silla Iwi: “Wir bei Pikohimo sind begeistert, uns an Bord dieses neuen kreativen Unternehmens in ein unerforschtes Land von Themen aufzumachen. In Vorbereitung auf die nächste Staffel haben wir einige der Top-Talente in unserem Geschäft aufgespürt und beobachtet, wie zum Beispiel den hoch angesehenen Regisseur Fuzo Kinnuva und die ganze ursprüngliche Besetzung von Familiengeschäfte. Wir sind glücklich, dass die originale Besetzung bereit zu sein scheint anzuheuern, um das nächste Kapitel zu vollenden, und unsere Verhandlungen sind im vollen Gange.”

In den Fällen, bei denen in der Vergangenheit die Vertragsverhandlungen zwischen Produktionsfirmen und Stars fehlgeschlagen sind, stellen Caldari-Unternehmen oft frische Gesichter ein, die chirurgischen Veränderungen mit dem Ziel unterzogen werden, ihnen eine Ähnlichkeit mit der Figur zu verleihen, deren Rolle sie übernehmen werden. Diese Methode ist kosteneffizienter als die zunehmend in der Gallente-Holofilmindustrie verbreitete Praxis des Körperaustauschs durch maßgeschneiderte und geformte Klone aus Biomasse.

Die Meinungen unter Experten des Caldarischen Körperschaftsrechts in Bezug auf die Vorzüge von NOHs Liquidierungsstrategie sind geteilt. Viili Takana, Partner bei Ikomari-Onu CF&L Services, äußerte sich folgendermaßen: “Sachlich gesehen ist dieses Manöver wahrscheinlich unzureichend, um NOH vor weiteren Gerichtsverfahren über die ursprüngliche Angelegenheit zu schützen, sollte Wiyrkomi den Wunsch verspüren, weiter Druck auszuüben. Allerdings könnte der Akt der Liquidierung und die Kosten der Reorganisation der Vermögensgüter für Wiyrkomi und den Wunsch der Seituoda-Familie als hinreichend angesehen werden, das Gesicht zu wahren.”

Wiyrkomi und das CBT reagierten nicht auf Bitten von The Scope um Stellungnahme zu dieser Entwicklung. Eine anonyme Quelle innerhalb von Wiyrkomi deutete an, dass, “wenn die neue Staffel aus der azelokaivatko-Produktion von Pikohimo Features weiter Dreck auf den Namen Seituoda wirft, dies die Situation nur anheizen wird. Ich bin nicht sicher, ob die Familie darauf warten wird, abermals beleidigt zu werden.”


(Kolmogorow) #75

Lage in Kahah eskaliert zu Massengewaltausbrüchen im Weltraum - Khanid-Streitkräfte und CONCORD reagieren

06.11.2018 15:40 von Alton Haveri

Kahah, Khanid Kingdom – Vorige Nacht ist ein offener Konflikt zwischen der Royal Khanid Navy und Minmatar-Kapselpiloten der Ushra’Khan-Allianz ausgebrochen, nachdem der anhaltende Aufstand in Kahah weiterhin leidenschaftliche Anteilnahme in der interstellaren Gemeinschaft hervorruft. Bei dem Zwischenfall wurde ein Frachter der Minmatar-Miliz durch das Einschreiten eines Supercarriers der Aeon-Klasse der Khanid Navy zerstört, worauf ein offensichtlicher Vergeltungsschlag auf ein CONCORD-Beobachtungsschiff durch Kapselpiloten von Ushra’Khan folgte.

Khanid-Streitkräfte reagierten auf einen Versuch, Truppen auf der Oberfläche von Kahah III abzusetzen, der von der Miliz der Tribal Liberation Force unter Führung des Kapselpiloten Armast Darkar unternommen wurde. Die Flotte aus Raumschiffen von Ushra’Khan sicherte Geleitschutz und Unterstützung für Darkars Frachter der Providence-Klasse, während Miliz und Söldnertruppen versuchten, auf Kahah III zu landen. Auch Captain Oveg Drust vom SARO, der als Beobachter im Auftrag von CONCORDs Inner Circle arbeitete, und ein Kontingent von Amarr-loyalen paramilitärischen Einheiten waren vor Ort.

Es wird von zahlreichen Quellen berichtet, dass die Landebemühungen der Minmatar gründlich fehlgeschlagen sind, wobei ein Teil der “Shuttles” und “Landeschiffe” aufgrund ihrer unzureichenden Anpassung an die atmosphärischen Bedingungen von Kahak III anscheinend in Flammen aufgingen. Andere Landungsschiffe sind angeblich durch Bodenstreitkräfte der Khanid, die Luftabwehrbatterien einsetzten, zerstört worden, während weitere von Khanid-Atmosphärenflugzeugen der Territorialstaffeln von Kahah III zur Strecke gebracht wurden. Es wird außerdem berichtet, dass zahlreiche Rebellen und Guerilla-Kämpfer auf dem Boden durch Einheiten der berüchtigten 7. Asbara Cyber Knights eliminiert wurden, als sie versuchten, Bodeneinrichtungen der Khanid zu sabotieren.

Die RKN Ironclad Faith bei Kahah III (Bildquelle: General Stargazer)

Die RKN Ironclad Faith, eine Aeon, die vom Royal Commodore Arraz Nomarya kommandiert wurde, diente offenbar als das Kommandozentrum für die kombinierten Boden-, Luft- und Weltraumoperationen der zurückschlagenden Khanid-Streitkräfte. Commodore Nomarya nahm für die Presse kurz Stellung:

"Streitkräfte der Royal Khanid Navy vereitelten in Zusammenarbeit mit der Expeditions- und Befriedungsstreitmacht von Kahah (Expeditionary Kahah Pacification Force) und der Territorialmiliz von Kahah III ein illegales und stümperhaftes Eindringen in den Luftraum von Kahah III. Unsere loyale Miliz half mit Luftabwehrfeuer, unterstützt von Einheiten der 15. Luft- und Raumverteidigungsbrigade. Ihr Einsatz eliminierte den größten Teil der Bedrohung, die von herabstürzenden Trümmern ausging, nachdem ‘Landeschiffe’ der Rebellen in der Atmosphäre auseinanderbrachen. Die AC-6L Simurgh-Jagdflugzeuge der 9. Territorialstaffel von Kahah III beseitigten die übrigen kleineren Bedrohungen, die von dem versuchten Überfall ausgingen.

Da der Versuch illegal war, führte die RKN Ironclad Faith gemäß den Bestimmungen der Yulai-Konvention, der Yulai-Abkommen und der SCC-Verordnung für die Unabhängige Planetare Verwaltung (SCC Independent Planetary Management Act) eine schnelle Eingreiftruppe an, um den Frachter der Rebellen zu zerstören, der als Operationsplattform für den Überfall arbeitete. Wir hatten mit der Hilfe loyaler Amarr-Kapselpiloten Erfolg und zogen uns nach Abschluss des Einsatzes geordnet zurück. Die Befriedung von Kahah geht unter dem beispielhaften Kommando von Sardar Marshal Fayez weiter, und es ist nur noch verstreuter Widerstand durch die Rebellen auf Kahah III zu erledigen."

Kapselpiloten der Amarr und Minmatar im Kampf bei Kahah III (Bildquelle: General Stargazer)

Während die versuchte Landeoperation fehlgeschlagen ist, führten Streitkräfte von Ushra’Khan einen erfolgreichen “Selbstmordanschlag” aus, um das Schlachtschiff der Marshal-Klasse, das von Captain Oveg Drust kommandiert wurde, zu zerstören, obwohl es eindeutig als eine Beobachtungsplattform in rechtmäßigen CONCORD-Diensten operierte. Ushra’Khan-Quellen behaupteten, dies sei eine Vergeltung für “die Unterstützung von Kriegsverbrechen in Kahah durch CONCORD.” Captain Drust machte seinerseits die Bedeutung der Yulai-Konvention und der Gesetze geltend, welche die planetare Sicherheit gewährleisten.

Der von Kapselpiloten betriebene Nachrichtenkanal ARC Studio veröffentlichte eine Ausgabe seiner Sendung “The Discourse”, die den Zwischenfall thematisiert, und hat The Scope die Erlaubnis erteilt, den Sonderbericht weiterzuverbreiten.

Die Ereignisse der letzten Nacht folgten einem Tumult im Kahah-Raumgebiet am Vortag, als angebliche “Blutkultanhänger” der Kapselpilotenallianz Fweddit bei einer inszenierten Opferung von neun Frachtern der Providence-Klasse über Kahah III an die zwei Millionen Sklaven hinrichteten. Gleichermaßen klar von den Amarr und Minmatar verurteilt, hat das Massaker viel Unruhe über die offene Praxis der Sklavenhandels an den SCC-Märkten hervorgerufen.

Die SCC hat zur Sache des Sklavenhandels nicht Stellung genommen, und die offizielle Haltung des Amarr-Imperiums wurde in einer Reaktion auf Bittgesuche an Kaiserin Catiz I. anlässlich ihres jüngsten zweiten Jahrestags klargestellt. Quellen bei CONCORD weisen darauf hin, dass die versuchte Verletzung der Yulai-Konvention und der IPM-Verordnung der SCC große Sorge hervorgerufen hat, und es gibt Diskussionen auf höchster Ebene, bei denen es um die Sicherheit der planetaren Zollstellen (customs offices) und um Industriekolonien geht, die Kapselpiloten gemäß der Verordnung gestattet sind.


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(Kolmogorow) #76

Upwell-Konsortium sieht wachsenden Gewinnen im Vorfeld der Markteinführung der ‘FLEX’-Produktlinie entgegen

08.11.2018 17:14 von Lina Ambre

4C-B7X, Outer Ring – In einer Holokonferenz mit Investoren aus Wirtschaft und Institutionen erwähnte der Vorstand des Upwell-Konsortiums, Yani Sar Arteu, den beständigen Gewinnzuwachs bei Upwell während des ersten bis dritten Quartals YC120 und äußerte, dass das Konsortium fest davon ausgeht, dass die Gewinne mit der Markteinführung ihrer Produktlinie ‘Schnelle Logistische Expansion’ (‘Fast Logistical EXpansion’) oder ‘FLEX’ in der kommenden Woche im vierten Quartal weiter wachsen werden.

Das Upwell-Konsortium gab letzten Monat seine Pläne für die FLEX-Produktlinie von Strukturen bei einer Pressekonferenz des Unternehmens am Rande der Interstellaren Mind-Clash-Meisterschaft im Grand Tiegjon Casino in Vellaine bekannt. Mit einer Reihe strategischer Navigationsstrukturen, die das Ansiblex-Sprungtor (Ansiblex Jump Gate), das Pharolux-Cyno-Leuchtfeuer (Pharolux Cyno Beacon) und den Tenebrex-Cyno-Hemmer (Tenebrex Cyno Jammer) umfassen, folgt die FLEX-Marke wieder einmal der Upwell-Strategie, direkt den wachsenden Kapselpilotenmarkt für die Infrastruktur zur Weltraumkolonisierung anzuvisieren.

“In Anbetracht der veralteten Navigationssysteme für Sternbasen, für welche ORE natürlich die Pioniere waren, fühlen wir uns sicher, dass Upwells FLEX-Linie für strategische und Navigationsstrukturen die Effizienz, Kontrolle und Flexibilität von Kapselpilotenunternehmen, welche fortgeschrittene überlichtschnelle Transporttechnologie nutzen, erheblich verbessern wird”, sagte Vorstand Arteu. “Daher sind wir zuversichtlich, dass der Trend für wachsende Gewinne, in dessen Genuss das Konsortium und seine Miglieder gekommen sind, weitergehen und seinen Verlauf in sogar noch positivere Richtung ändern wird.”

Das Ansiblex-Sprungtor (Ansiblex Jump Gate), ein Produkt des Upwell-Konsortiums

Bei der Diskussion über die Anstrengungen Upwells in Forschung und Entwicklung räumte Vorstand Arteu ein, dass die Untersuchung der Technologie der Triglavians sich für Forscher in Mitgliedsunternehmen wie Propel Dynamics und Ytiri als ein Segen herausgestellt hat. Der Vorstand hob hervor, dass insbesondere die Verbesserungen beim Ansiblex durch solche Untersuchungen möglich wurden: “Wir konnten bestimmte Einsichten in die Leitertechnologie der Triglavians zu unserem Vorteil nutzen, und die EXERT-Leiterkopplung, die in das Ansiblex eingebaut ist, hat die Geschwindigkeit und Stabilität, mit der Punkt-zu-Punkt-Leiter für überlichtschnelle Transporte zwischen Sternsystemen aufgebaut werden können, deutlich verbessert.”

Weitere Entwicklungen des Konsortiums, die während der Holokonferenz diskutiert wurden, umfassten eine Erweiterung der Entwicklungsarbeiten der Frostline Laboratories, welche neben dem Eisabbau von Asteroiden auch den Abbau der Unterklasse von Riesenplaneten erlauben, die unter dem Namen ‘Eisriesen’ bekannt sind. Des Weiteren wurden als Entwicklungen Experimente einer Partnerschaft von Impetus und Chemal Tech erwähnt, die mit unter die Schädeldecke gebrachten Bildverarbeitungsimplantaten arbeiten und auf Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen wie Tiefenerholung, industriellen Simulations- und Kontrollsystemen und den Markt für Militärsysteme abzielen.

Auf die Frage einiger Investoren aus Altersvorsorge- und gemeinnützigen Institutionen über die Arbeiten, die Gerüchten zufolge an der Weiterentwickung der älter werdenden Technologie der den Schädelknochen durchdringenden Mikrocontroller (transcranical microcontroller) stattfinden, leugnete Vorstand Arteu die Beteiligung irgendeines Mitglieds des Konsortiums an Forschungen an “Technologien zur Zwangskontrolle und Wahrnehmungstäuschung wie dieser.”


(Für weitere Informationen über Upwells FLEX-Strukturen siehe den Devblog: (deutsch:) Navigationsstrukturen kommen!, (englisch:) Navigation Structures Inbound)


(Kolmogorow) #77

Mysteriöser GalNet-Wurm der Triglavians schaltet die Abyssale Filament-Konfiguration für Fregatten frei

13.11.2018 11:01 von Ret Gloriaxx

Yulai, Genesis – In das GalNet Flüssigroutersystem wurde ein aktiver Datenwurm eingeschleust, welcher dem Triglavian-Kollektiv zugeschrieben wird, meldet die Secure Commerce Commission. Der Zweck des Wurmes scheint zu sein, mit der Filament-Technologie der Triglavians zu interagieren und sie so zu rekonfigurieren, dass die Unterstützung durch Schiffe in Fregatten-Größe zugelassen ist.

Quellen beim SCC zufolge hat sich der sich selbst kopierende und weiterbewegende Datenwurm mit einer “außerordentlichen Geschwindigkeit” über das Flüssigrouternetzwerk verbreitet. “Wir sind außerstande, ihn aufzuhalten, und er hat sich über Tausende von Lichtjahren an Routerverbindungen ausgebreitet. Ich glaube nicht, dass es jemals einen Wurm mit so einem langen Schwanz gegeben hat”, sagte ein Offizier für Informationskriegsführung.

Während der Wurm sich schnell und weit verbreitet hat, haben Spezialisten für Datensicherheit Beispiele seines zellulären Codes und seiner Dateninhalte in gesicherten, nicht verbundenen und durch Luftspalte separierten “Black-Box”-Rechenzentren analysiert. Analysten der SCC glauben, dass er nur eine geringe bis gar keine Bedrohung für den normalen Betrieb des GalNet-Systems, des SCC-Marktnetzwerks und für andere Computer- und Informationsnetzwerke darstellt.

Triglavian-Schiffe der Damavik-Klasse in einer Abyssalen Raumverwerfung

Das Ziel des Triglavian-Kollektivs bei der offensichtlichen Freischaltung der Möglichkeit, dass kleine Gruppen von Fregatten in die Abyssalen Raumverwerfungen eindringen können, bleibt unklar. Das Kollektiv führt allem Anschein nach immer noch einen Krieg gegen die Drifter in seinem eigenen Gebiet, und manche haben spekuliert, dass es Verbündete in diesem Kampf sucht. Andere verfolgen die Theorie, dass die Kultur der Triglavians umfangreichen Gebrauch von Ritualen macht, einschließlich von Formen eines Gladiatorenkampfes, der eine wichtige Rolle in einer postulierten “Herrschaftshierarchie” spielt.

Eine weitere Theorie nimmt an, dass die Triglavians ganz gezielt Schiffe aus New Eden in das Abyssale Reich locken, um Proben unserer Technologie zu nehmen, geheimdienstliche Informationen zu gewinnen und sogar Biomasse zu sammeln. Wie auch immer, das Abyssale Raumgebiet ist nun für Gruppen von bis zu drei Fregatten offen, und die gemeinsame Erforschung dieses mysteriösen Reichs wird jetzt möglich sein.


(Für weitere Informationen zu den Entwicklungen in den Abyssalen Raumverwerfungen siehe den Devblog: (deutsch:) Abyssal Onslaught - Neue Inhalte kommen für den Abgrund, (englisch:) Abyssal Onslaught - New Content Coming to the Abyss.)


(Kolmogorow) #78

Königin Zidarez behauptet erfolgreiche Befriedung von Kahah und kritisiert “ausländische Übertreibung” der Verluste

14.11.2018 20:48 von Lina Ambre

Khanid Prime – Königin Zidarez Khanid behauptete heute in einem Interview mit Dark Amarr News, ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit den Deathglow-Bombenanschlägen und dem Sklavenaufstand in Kahah, dass die Befriedung dieses Systems erfolgreich war. Königin Zidarez, die sich anscheinend von ihren Verletzungen gut erholt hat, sprach auch über ihre Erfahrungen auf Kahah III, als die Chemieanschläge begannen.

Auf die Frage nach der Krise antwortete Königin Zidarez, dass Streitkräfte der Khanid “alle verbliebenen Festungen der Rebellen eliminiert” hätten, und sie behauptete, dass sie “keine erhebliche Bedrohung mehr” seien. Sie fuhr damit fort, den Truppen der Khanid zu danken, die momentan in dem System kämpfen. Sie brachte außerdem ihre Dankbarkeit gegenüber Sardar Marshal Soshan Fayez, dem obersten Kommandanten der Khanid-Streitkräfte in Kahah, zum Ausdruck und hob die Leistungen der 7. Asbara Cyber Knights, der 19. Royal Uhlans und loyaler Kapselpiloten für ihre “großartigen Dienste zur Verteidigung des Königreichs” hervor.

“Die Männer und Frauen am Boden setzten die Befriedungskampagne mit Kompetenz und Geschick um”, sagte Zidarez. “Trotz der übertriebenen Behauptungen ausländischer Unruhestifter, die Vorteile aus der Lage zu ziehen suchten, wurde die Zahl der Todesopfer auf der Oberfläche minimal gehalten – 300.000, vielleicht weniger. Obwohl das etwas mehr ist als die Zahl der Todesopfer in Mabnen, sollte festgehalten werden, dass die Blood Raiders diesmal ihre Angriffe auf mehreren Planeten gleichzeitg gestartet haben. Außerdem war ihre neue Waffe noch zerstörerischer und ziemlich tödlich für unsere Arbeitskräfte.” Mabnen I ist ein Planet in der Throne Worlds-Region des Amarr-Imperiums, welcher der Schauplatz eines ähnlichen Angriffs der Blood Raiders im Jahr YC107 war. Der Angriff, der zu Unruhen und einem harten Eingreifen des Militärs führte, forderte schätzungsweise 100.000 Leben.

Kahah III (Quelle: ARC Studio)

The Scope ist nicht imstande, die von Königin Zidarez behauptete Zahl der Todesopfer zu überprüfen. Das Khanid-Königreich ist notorisch verschwiegen bezüglich der Größe seiner Sklavenbevölkerung, auch wenn andere behaupten, dass dies nur einen nachlässigen Umgang kaschiert, und hat Berichte über die Lage beschränkt, was es schwierig macht, die Gesamtzahl der Todesopfer präzise zu bewerten. Unabhängige Analysen von Gruppen wie den Servant Sisters of EVE und der Universität von Caille legen mit Schätzungen einer Gesamtzahl zwischen 2 und 9 Millionen höhere Zahlen nahe. Diese Schätzungen schließen sowohl Sklaven als auch freie Bürger auf allen Planeten des Kahah-Systems ein.

Als sie um einen Kommentar zu Behauptungen des Abgeordneten der Minmatar-Republik im Inner Circle, Keitan Yun, gebeten wurde, dass die Rebellen für ihre Freiheit kämpften statt infolge der Auswirkungen der Chemiewaffe, wies Zidarez die Erklärung zurück: “Unser Volk ist treu ergeben und friedlich. Die Arbeiter Kahahs haben nicht einfach auf die Gelegenheit zu rebellieren gewartet.”

Obwohl Königin Zidarez und Außenstellen des Imperiums wie DAN und ACN den Sieg ausgerufen haben, behaupten Quellen im Kahah-System, dass immer noch sporadische Gewaltausbrüche stattfinden. Die Überreste der Rebellenkräfte auf Kahah III, die sich nun als die Freie Armee von Kahah (Kahah Free Army) bezeichnen und denen sich Berichten zufolge eine kleine Zahl von Überläufern der Kahah-Miliz angeschlossen haben, haben weiter Rebellenanschläge auf dem ganzen Planeten durchgeführt.

König Farokh Khanid III. hat sich bisher noch nicht öffentlich über den Aufstand geäußert, aber es wird berichtet, dass er sich in regelmäßigem Kontakt mit Kaiserin Catiz I. und dem Abgeordneten des Amarr-Imperiums in CONCORDs Inner Circle, Captain Marshal Sirdan xer Qosh, befindet. Die anderen fünf Königshäuser des Amarr-Imperiums haben noch nicht Stellung genommen, aber Gerüchten zufolge sind sie dabei, die Bemerkungen der Khanid-Königin zu verarbeiten.

Dennoch ist Königin Zidarez nicht die einzige Adlige der Amarr, die über Kahah und andere jüngste Chemieanschläge spricht. Viele Amarr-Adelshäuser haben Stellungnahmen veröffentlicht, in denen die meisten die Gewalt und die Beteiligung von Kultanhängern der Blood Raiders verurteilen. Einige Häuser, hauptsächlich aus den Kador-, Tash-Murkon- und Sarum-Gebieten, haben Solidarität mit dem Khanid-Königreich und seiner Reaktion verlautbaren lassen. Andere, insbesondere Häuser, die mit den Ardishapur- und Kor-Azor-Familien auf einer Linie liegen, haben sein Handeln als unnötig brutal kritisiert.


(Kolmogorow) #79

Ishukone und Hyasyoda fordern das Tribunal auf, einen Prozess zu Behauptungen von Schmugglerei gegen NOH und CBD zu eröffnen

15.11.2018 19:10 von Alton Haveri

New Caldari – Ishukone und Hyasyoda haben die Ergebnisse einer einjährigen gemeinsamen Ermittlung über eine mutmaßliche Schmugglertätigkeit von Nugoeihuvi und CBD beim Caldari Business Tribunal eingereicht und fordern das konzernübergreifende Gericht der Caldari dazu auf, einen Prozess zu eröffnen, der zu Strafmaßnahmen gegen die beschuldigten Megakonzerne führen könnte.

Zeugenaussagen, Ladungsverzeichnisse und Hinweise durch Informanten behaupten, dass die Megakonzerne NOH und CBD von illegalen Mitteln Gebrauch gemacht haben, um Güter und Personen über die Grenze während ihrer teilweisen Schließung im Jahre YC119 zu transportieren, indem sie Einschränkungen umgangen haben, welche andere Megakonzerne, ihre Tochtergesellschaften und interstellare Handelspartner behinderten. Die Beweise beruhen größtenteils auf Aufzeichnungen, die von Amaguq Freight Solutions beschafft wurden, einem in der Syndicate-Region registrierten Unternehmen für Import und Export, welches, wie der Ishukone-Hysayoda-Bericht behauptet, als eine Tarnung für die Schmuggeloperationen diente.

Die eingetragene Adresse von Amaguq Freight Solutions auf der Station des Intaki-Syndikats im Orbit von MXYS-8 IV M1 ist in Wirklichkeit ein Intaki-Restaurant mit Straßenverkauf. Unabhängige Reporter konnten die Behauptung einer Tarnadresse bestätigen und stellten fest, dass das Restaurant sich scheinbar auf frittierte Eiweißdelikatessen spezialisiert hat, die als “Tempura von Langarmkaviar” verkauft werden.

Der Bericht enthält Aussagen von Informanten, die behaupten, dass die Scheinfirma ein Gemeinschaftsunternehmen von Schmugglern der Serpentis und Guristas war, welches ihnen erlaubte, Kontakte auf beiden Seiten der Grenze zu nutzen. Die Zeugenaussagen legen nahe, dass dieses kriminelle Konstrukt so gut funktioniert hat, dass die Piratenorganisationen es benutzt haben, um ihre eigenen Waren unabhängig von ihrer Vereinbarung mit NOH und CBD zu transportieren.

Die Ermittler der Ishukone-Hyasyoda-Sondereinheit behaupten des Weiteren, dass dies der Kanal war, durch den CBD und NOH Luxusgüter gegen hochwertige Rohmaterialien mit geringem Volumen direkt an den Märkten der Föderation austauschten, ohne die erheblichen Preisaufschläge zu zahlen, die den Wettbewerbern entstanden, die durch das Amarr-Imperium umgeleitet wurden oder seine Märkte als Alternative nutzten.

“Ich bin sicher, dass Kaalakiota, Lai Dai und Sukuuvestaa dachten, dass alle Parteien den gleichen Nachteil hätten, als sie für die Schließung stimmten”, sagte die Vertreterin des Wiyrkomi Peace Corps, Uvas Noma, als sie um Stellungnahme gebeten wurde, während sie an einer Sicherheitskonferenz auf New Caldari Prime teilnahm. “Aber es scheint, dass NOH und CBD es allein auf diesem Weg geschafft haben, Milliarden zu sparen. Der Peace Corps untersucht weitere Beweise, die wir unabhängig gesammelt haben und die darauf hindeuten, dass es weitere illegale Kanäle zu enthüllen gibt.”

Noma merkte an, dass Anzeichen von Schmuggeltransaktionen auf Stationen von Ishukone, Hyasyoda und Wiyrkomi entdeckt wurden und dass sich die drei Megakonzerne in Gesprächen befinden, ihre Ermittlungen zusammenzuführen. “Es sagt alles, dass CBD und NOH zwei der Hauptverweigerer waren, als es darum ging, die Beschränkungen wieder aufzuheben”, beendete sie ihre Stellungnahme.

Weitere Stellungnahmen zu den Behauptungen wurden von Quellen unter den gesetzlosen Organisationen abgegeben. Insbesondere bestätigte der Guristas-Pilot Panola ‘Punchy’ Paatama die Vorwürfe. “Zur Hölle, ja, wir haben für CBD und NOH geschmuggelt. Wir schmuggeln auch für Catiz und die Gottesliebhaber – verdammt, wir schmuggeln für fast alle, weil wir keinen diskriminieren, die besten Preise und den besten Kundenservice haben, und Ihr könnt mich mal, wenn Ihr was anderes glaubt!”


Anmerkungen:

Die Nachricht steht im Zusammenhang mit der Schließung der Gallente-Caldari-Grenze vor gut anderthalb Jahren. Durch die Schließung musste der (NPC-)Handelstransport zwischen Gallente- und Caldari-Regionen große Umwege durch das Amarr-Imperium nehmen. Die Beschränkungen wurden dann etwa drei Monate später wieder gelockert.

Meines Wissens ist bis heute nicht klar, warum die Caldari damals die Grenze von heute auf morgen geschlossen haben, aber es gibt höchstwahrscheinlich einen engen Zusammenhang mit der Krise um die Kyonoke-Seuche, deren Umstände ebenfalls noch nicht vollständig geklärt sind.

Apropos, für Nicht-Feinschmecker wie mich: Tempura ist tatsächlich im Deutschen ein unter Köchen gebräuchliches Wort, wie ich herausgefunden habe. Also “Tempura von Langarmkaviar” sind danach die in einem Teigmantel frittierten Eier des Hängenden Langarms. Hardcore-Haulers kennen ja vielleicht die “Long-Limb Roes”, den “Langarmrogen/Langarmkaviar”, mit dessen Transport man ordentlich Kohle scheffeln kann - oder mal konnte… Guten Appetit! :slight_smile:


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(Kolmogorow) #80

Republik und Föderation verhängen Sanktionen gegen das Amarr-Imperium aufgrund seiner "unzureichenden Reaktion auf die Kahah-Massaker"

26.11.2018 21:55 von Lina Ambre

Große Karawanserei, Matar – Die Regierungen der Minmatar-Republik und der Gallente-Föderation haben Handelssanktionen gegen das Amarr-Imperium als Reaktion auf den Umgang des Imperiums mit den jüngsten Gewalthandlungen im Kahah-System zugestimmt. Die Resolution der Republik, die Berichten zufolge vor zwei Wochen abgefasst wurde, wurde heute Morgen vom Stammesrat (Tribal Council) bekanntgegeben und fiel mit der Unterzeichnung ergänzender Sanktionsmaßnahmen der Föderation durch Präsident Jacus Roden zusammen.

“Das Imperium hat die Unterdrückten schon lange unter der Überschrift ‘Befriedung’ brutal behandelt und niedergemetzelt”, sagte Sanmatar Maleatu Shakor in seiner Bekanntgabe der Entscheidung des Stammesrats. “Dies sind nicht die Taten einer zivilisierten Nation. Wir werden weitere Bemühungen des Imperiums, seine Wirtschaftsbeziehungen zum Rest New Edens zu normalisieren, nicht tolerieren, bis es seine barbarischen Praktiken beendet.”

Als er gefragt wurde, wie die Republik den Verlust der Handelsbeziehungen mit dem Imperium überstehen wird, sagte Shakor: “Die Stämme der Minmatar erstarken wieder. Der Verlust des Handels mit Amarr – der nie ein bedeutender Teil unserer Wirtschaft war – ebnet nur den Weg für neue Investoren und die Entwicklung einheimischer Matari-Unternehmen. Die Amarr wollten die Leute immer glauben machen, dass wir sie bräuchten, aber die Wahrheit ist, wir brauchen sie nicht und haben sie nie gebraucht.”

Die Sanktionen zielen darauf ab, den Zugang des Imperiums und der Khanid zu Kapital der Föderation und der Republik einzuschränken, indem Vermögenswerte eingefroren und Reiseverbote gegen ausgewählte Beamte und Statthalter der Amarr und Dark Amarr verhängt werden. Mehrere hundert Statthalter und Geschäftsleute im ganzen Imperium und Königreich sind das Ziel, unter denen Lord Tunir Tash-Murkon, der gegenwärtige königliche Erbfolger des Hauses Tash-Murkon, die prominenteste betroffene Einzelperson ist. Weitere Personen sind die CEO von Zoar and Sons, Lady Ardamad Zoar, der Direktor von Khanid Transport, Isan Anmeal, Lord Toha Kojafi von der Tash-Murkon-Bank Dharian Kojafi, und die Lords Alar Chakaid und Soshan Fayez, die an den Befriedungseinsätzen auf Kahah beteiligt waren.

Die Sanktionen gehen weiter und belegen zahlreiche Unternehmen des Imperiums und der Khanid mit ernsten Beschränkungen, indem sie sie effektiv daran hindern, Geschäfte auf Planeten, Monden und Kolonien in der Föderation und der Republik zu betreiben. Allerdings gehen die Maßnahmen nicht so weit, dass sie den Bestimmungen der Yulai-Konvention zuwiderhandeln, welche die Exterritorialität von Raumstationen und die Richtlinien der SCC-Märkte regeln. Unter den betroffenen Unternehmen sind Carthum Conglomerate, Imperial Armaments, Inherent Implants, Zoar and Sons, Dharian Kojafi, Nurtura und das Handelsunternehmen für Bekleidung Eternity Designs.

Die Sanktionen haben außerdem größere Khanid-Unternehmen wie Khanid Innovation, Khanid Transport, Khanid Works, Royal Amalgamated und die Royal Khanid Bank zum Ziel, aber diese Unternehmen, mit Ausnahme von Royal Amalgamated, haben deutlich geringere Wirtschaftsbeziehungen zu den Gallente- und Minmatar-Märkten. Die Royal Uhlans und die Militär-Elite der Asbara des Khanid-Königreichs, die beide zu den Hauptbeteiligten bei den Befriedungseinsätzen auf Kahah gehörten, sind ebenfalls auf der Liste.

Obwohl das Amarr-Imperium und das Khanid-Königreich einen großen Teil ihres interstellaren Handels mit dem Caldari-Staat abwickeln, haben eine Reihe von Statthaltern und Amarr-Unternehmen kontinuierlich Geschäfte mit der Föderation und der Republik betrieben, insbesondere in den Branchen Textil, Cyberware und Waffenproduktion. Die Zunahme des Handels ist allerdings sowohl durch die protektionistische Wirtschaftspolitik des Imperiums als auch durch seine Abhängigkeit von Sklavenarbeit eingeschränkt, da weder die Föderation noch die Republik bereit sind, mit Waren zu handeln, die von Sklaven produziert wurden.

Die Auswirkungen, welche die Sanktionen auf das Königreich selbst haben könnten, sind unklar. Das Khanid-Königreich konnte sich von der Caldari-Khanid-Rezession der Jahre YC 108-111 dank des Wiederanziehens der Caldari-Wirtschaft und der Aushandlung neuer Handelsabkommen mit der Task-Murkon-Familie erholen, aber seine Abhängigkeit vom Außenhandel macht es weiter verwundbar.

Vertreter der Föderation und der Republik haben die Möglichkeit zur Sprache gebracht, zusätzliche Sanktionen gegen Caldari-Konzerne mit Verbindungen ins Königreich zu verhängen, wie zum Beispiel gegen die Konzerne Lai Dai und Kaalakiota, aber sie sind vorsichtig, zusätzliche Spannungen mit dem Staat zu riskieren. “Wir ziehen andere Alternativen, um Druck auszuüben, in Betracht”, sagte Präsident Jacus Roden als Antwort auf Fragen während der Pressekonferenz nach der Unterzeichnung.

Kaiserin Catiz I. hat eine Sondersitzung des Geheimrats einberufen, um die Sanktionen nach den Ankündigungen der Föderation und der Republik zu diskutieren. Korrespondenten am Kaiserhof weisen darauf hin, dass die Vorbereitungen für den Besuch eines Inquisitionstribunals in Kahah, das vom Königlichen Erbfolger Arrach Sarum geleitet worden wäre, angesichts der Sanktionen gegen das Imperiums ausgesetzt wurden.


(Kolmogorow) #81

Chaos bei Wartung einer meuternden Maschine auf M-N7WD III

28.11.2018 18:18 von Ret Gloriaxx

M-N7WD III, Curse – Planetare Verteidigungskräfte, die zum Angel Cartel gehören, haben heute den Sieg gefeiert, nachdem sie auf dem dritten Planeten in M-N7WD “den Angriff einer mutmaßlichen Raubdrohne zurückgeschlagen haben”.

Quellen in der einheimischen Gruppe der Salvation Angels teilten The Scope mit, dass sie den Angriff für den Beweis eines neuen Raubdrohnenschwarms oder sogar einer Unterwanderung ihres Raumgebiets durch Raubdrohnen des Triglavian-Kollektivs halten. Weitere Ermittlungen von The Scope’s Galactic Hour mit Ret Gloriaxx legten allerdings offen, dass die Wahrheit eine noch merkwürdigere Geschichte als diese ist.

Aufgrund von Beweisen, die von Einwohnern der Gemeinde von Hardscrabble in M-N7WD III im GalNet veröffentlicht wurden, war die angebliche “Raubdrohne” in Wirklichkeit ein automatischer Mähdrescher des Modells 373 von Hyasyoda. Augenzeugenberichte sagen, dass sich die Maschine in einem Geschäft für schwere Geräte in der kleinen Farmerstadt zur Wartung befand, als sie sich plötzlich aus der Garage losbrach und direkt auf das Stadtzentrum zubewegte.

Der automatische Hochleistungsmähdrescher lief dann Amok und richtete erheblichen Schaden an mehreren Gemeindegebäuden an, bevor die einheimische Miliz des Angel Cartels eintraf. Die wildgewordene Landwirtschaftsmaschine wurde zum Stillstand gebracht, nachdem mehrere raketengetriebene panzerbrechende Plasmaladungen in ihren Steuerungskern gefeuert wurden.

Bilder, die ins GalNet gestellt wurden, zeigen eindeutig die Seriennummer eines Modells 373 von Hyasyoda an mehreren Stellen auf dem versengten, verbogenen und geschmolzenen Wrack. Kaufbelege zeigen, dass der automatische Mähdrescher ursprünglich für Ihumoanopolis, Rens III, bestimmt war, aber die Lieferung ging unterwegs verloren. Nach Bitte um Stellungnahme gab der stellvertretende Leiter für Landwirtschaft in Ihumoanopolis, Luren Bear, zu, bei der Verwüstung in Hardscrabble eine Rolle gespielt zu haben.

“Ja, ich habe den automatischen Mähdrescher zu einem Amoklauf losgeschickt. Ich habe eine Kontrolle unserer 373er durchgeführt und sah, dass einer mit dem Netzwerk verbunden war. Sie müssen versucht haben, ein Software-Update oder sowas durchzuführen, also habe ich den automatischen Rückruf eingeschaltet. Habe gehofft, er würde ein paar dieser Angel-Bastarde überrollen”, sagte der stellvertretende Leiter Bear.

Das Angel Cartel hat eine Anfrage nach weiterer Stellungnahme zurückgewiesen. Vertreter von Hyasyoda merkten an, dass jegliche Garantieansprüche, die für ihre Produkte gelten, in diesem Fall aufgrund von Modifikationen in einer nicht-autorisierten Werkstatt, unkontrolliertem Kontakt mit explosiver Munition und illegalem Export in ein Territorium, für das ein angemessenes Lizenzregelwerk für Import und Export fehlt, nichtig wären.