New Eden Heute - Weltnachrichten

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(Kolmogorow) #70

Kahah-Aufstände: “Massaker sind eine humanitäre Krise”, sagen Demonstranten der Republik und Föderation

25.10.2018 18:28 von Lina Ambre

Kahah, Khanid Kingdom – Nachdem ein offensichtlicher Anschlag der Blood Raider, bei dem die Chemikalie “Deathglow” benutzt wurde, weitreichende Sklavenaufstände im Kahah-System ausgelöst hat, und nach Befürchtungen, dass Königin Zidarez Khanid getötet worden sein könnte, haben brutale “Befriedungs”-Einsätze der Khanid-Streitkräfte Proteste in ganz New Eden entfacht. Die Lage in dem System wird weithin als eine humanitäre Krise betrachtet.

Als eines der Hauptzentren der Nahrungsmittelproduktion mit einigen der größten sklavenhaltenden Betriebe im Königreich stellt Kahah eine ungewöhnliche Herausforderung für die Khanid-Truppen dar, und trotz des Bombardements sehr vieler Sklavenbezirke nimmt die Aktivität der Rebellen weiter zu. Es wird behauptet, dass das Khanid-Militär zwischen Rebellen und Sklaven keinen Unterschied macht, und es wird berichtet, dass in Bevölkerungszentren, die ursprünglich nicht das Ziel der Deathglow-Anschläge waren, jetzt eigene Aufstände stattfinden. Kräfte der Rebellen haben sich auch besser organisiert und Berichten zufolge Zugang zu mehreren Waffenlagern verschafft.

Proteste gegen das Imperium und das Königreich sind in Städten auf mehreren der Hauptplaneten zusammengekommen und die Demonstranten nennen die Ereignisse die “Kahah-Massaker”. Verschiedene humanitäre Gruppen und Mitglieder der Regierungen der Republik und der Föderation fordern zum Handeln auf. “Adelsherren der Khanid nennen ihre Einsätze, die Aufstände zu befrieden, ‘die Tilgung von Ungeziefer’”, sagte Anallan Kevier, Staatsratsmitglied in Bourynes für das Bezirksparlament von Nexus. “Das sind nicht die Worte, die man benutzt, wenn man nur einen Aufstand niederschlägt. Das ist ein massenhaftes Abschlachten.”

Kevier sagte auch, dass die Föderation die Amarrische Sklavenhaltung für zu lange Zeit toleriert hat. “Das letzte Mal, als jemand von so hohem Rang wie Königin Zidarez getötet wurde, haben sie ein ganzes Volk ausgelöscht. Sie hat überlebt, aber das scheint für die Khanid keine Rolle zu spielen. Wie oft müssen wir uns so etwas noch ansehen, bevor wir aufwachen? Es wird Zeit für den Rest des Clusters – ja, auch für die Caldari –, zu verlangen, dass das Imperium und seine Verbündeten diese barbarische Praxis beenden.”

Imperiale Quellen wie auch einige Gruppen außerhalb des Imperiums haben Einmischungen durch Kapselpiloten die Schuld an der Verschärfung der Lage gegeben. The Scope hat erfahren, dass die Souveränität des Khanid-Luftraums mehrfach illegal und mit der Absicht verletzt wurde, Sklaven zu evakuieren, und mehrere größere Rebellengruppen im ganzen Kahah-System scheinen Hilfe von Aufständischen zu erhalten, die von Kapselpiloten unterstützt werden. Mehrere Kapselpiloten der Minmatar, darunter Mizhara Del’thul und Teinyhr, haben öffentlich die Verantwortung für die Entsendung von Einsatzkräften in das System übernommen.

Es ist unklar, wie viele Schiffe durchgekommen sind. Nachrichtenkanäle des Imperiums bestreiten, dass irgendein unauthorisiertes Schiff überlebt hat, aber Berichte von der Oberfläche haben angedeutet, dass mehrere Schiffe in Minmatar- und SOE-Design die Luftverteidigung erfolgreich durchdringen konnten.

Ebenfalls sind Kolonien, die humanitäre Hilfe leisten, von Kapselpilotin Thaila Lemrenoy von MHE Industries auf der Oberfläche errichtet worden. Einheimische Militärstreitkräfte haben Truppen verlegt, um diese Einrichtungen zu umzingeln, und gedroht, sie zu zerstören, falls sie auf irgendeine Weise genutzt werden sollten, welche die Bedingungen der Verordnung für die Unabhängige Planetarische Verwaltung der SCC (SCC Independent Planetary Management Act) verletzt.

Lemrenoy hat außerdem eine Flotte organisiert, welche Transporte über Kahah III durchführt. Es wird angenommen, dass diese Flotte an Rettungseinsätzen beteiligt war. Der Flotte wurde später von Sardar Marshal Soshan Fayez, Kommandant der 7. Asbara Cyber Knights, befohlen, jegliche Unterstützung für eine Evakuierung oder humanitäre Hilfe für Kräfte der Rebellen zu unterlassen. Sardar Marshal Fayez wurde von Kapselpiloten der Amarr-Unternehmen PIE Inc. und Societas Imperialis Sceptri Coronaeque unterstützt.


(Kolmogorow) #71

Überfall auf Khanid-Sklavenschiff scheitert bei der Befreiung einer "verschollenen Idama"

26.10.2018 11:53 von Alton Haveri

Vezila, Khanid Kingdom – Intaki-Extremisten haben heute Morgen den Kreuzer Pure Faith’s Harvest, der Sa-Baron Atazil Kufail gehört, überfallen, anscheinend in der Hoffnung, eine Sklavin zu befreien, von der gesagt wird, sie sei eine “verschollene Idama”. Drei Fregatten mit den Extremisten an Bord fingen den Kreuzer ab, als er sich an einem Transitpunkt zwischen dem Gehi-Sterntor und dem Royal Khanid Navy Assembly Plant über Vezila IV befand.

Nach einem kurzen Feuergefecht gelang es den Angreifern, das Raumschiff außer Kraft zu setzen und zu entern, während es bei den einheimischen Streitkräften der Khanid Navy um Hilfe rief. Berichte deuten an, dass es eine blutige Auseinandersetzung zwischen der Schiffsmannschaft und den Angreifern gab, die schließlich im Rückzug der Intaki endete, die vom Schauplatz flohen, als die Khanid Navy eintraf und eine der drei Fregatten zerstörte, die sie bei dem Überfall benutzt hatten.

Berichten zufolge ist die Pure Faith’s Harvest genau das gleiche Schiff, auf dem Wafneque Erilon, ein Mönch der Ida-Klöster auf Intaki Prime, vor über einem Monat entdeckt zu haben behauptete, dass die “verschollene Idama” die Sklavin Ailoea en Waro sei. Das Ziel der Extremisten scheint es gewesen zu sein, en Waro zu entführen und sie im Einvernehmen mit den Wünschen der Ida-Führung und der Versammlung der Intaki nach Intaki Prime zurückzubringen.

Ein Sprecher für die Ida-Klöster brachte sein Entsetzen über die Gewalt zum Ausdruck, von der im Namen des Intaki-Weges Gebrauch gemacht wurde, und behauptete, dass die Extremisten auf eigene Faust handelten und in keiner Weise mit der Ida-Führung in Verbindung stehen. Es wird berichtet, dass Sa-Baron Kufail die Ida-Führung als “militante Heiden” bezeichnete und sagte, dass “ihre Versuche, ihre Beteiligung zu verbergen, Schuld über sie gießt”. Es wurden keine Belege vorgelegt, welche die Beteilung der Ida an dem Zwischenfall beweisen.

Ein Sprecher für die Intaki-Extremisten, die sich selbst als die Front zur Heimführung von Idama en Waro (Idama en Waro Repatriation Front) zu erkennen geben, benannt nach der angeblichen Idama, trat mit The Scope mit einer Stellungnahme zu ihrer Tat in Kontakt:

“Die selbstzufriedene Haltung der Gesellschaft gegenüber der Sklaverei ist ein Schandfleck der Menschheit, der seinem Wesen nach heuchlerisch und unheilvoll zugleich ist. Die Knechtschaft der Massen geht gegen die fundamentalen Grundsätze der freien Gesellschaft. Diejenigen, welche diese Freiheiten genießen, während sie gleichzeitig diejenigen, die für sie kämpfen, Extremisten oder Terroristen nennen, erlauben Menschen wie dem Sklavenhalter Kufail zu gedeihen. Die Massaker in Kahah ließen uns keine Wahl. Wir werden keine Ruhe geben, solange unseren Verwandten und anderen das Recht auf Freiheit verweigert wird und sie dafür ermordet werden, dass sie es einfordern. Wir werden die Verantwortlichen niederstrecken und an ihnen ein Exempel statuieren.”

Die Royal Khanid Navy erklärte, dass sämtliche Angriffe durch Intaki-Extremisten als Piraterei behandelt werden und man ihnen mit den “härtestmöglichen Mitteln” begegnen wird.

EILMELDUNG: Quellen im Caldari-Staat behaupten, dass sich der Khanid Royal Kommodore Arraz Nomarya mit Vertretern von Intara Direct Action und Onikanabo Brigade PMCs mit dem Ziel getroffen hat, ihre Dienste für “Antiterroreinsätze” zu verpflichten.


(Kolmogorow) #72

Republik und Föderation verurteilen “Kahah-Massaker” und drohen mit Sanktionen oder Schlimmerem

29.10.2018 07:51 von Lina Ambre

Yulai – Spannungen zwischen den CONCORD-Mächten eskalierten gestern auf einer Sondersizung des Inner Circle, nachdem Delegierte der Republik und der Föderation dem Amarr-Imperium aufgrund der Krise im Kahah-System mit Sanktionen oder Schlimmerem drohten.

Der Sondergesandte Keitan Yun und Botschafter Devan Malate, die Abgeordneten der Republik und der Föderation in CONCORDs Inner Circle, gaben eine gemeinsame Erklärung ab, in der sie das Khanid-Königreich für seinen Umgang mit den Aufständen verurteilten, und forderten einen Waffenstillstand im Kahah-System, um eine diplomatische Lösung auszuarbeiten. Die Delegierten verlangen, dass das Amarr-Imperium einschreitet, um der Situation auf eine Weise zu begegnen, die das Leben der Rebellen respektiert, und sagen, dass ihre Regierungen darauf vorbereitet sind, Wirtschaftssanktionen zu verhängen, falls keine Maßnahmen ergriffen werden.

Die Abgeordneten der Republik und der Föderation deuteten außerdem an, dass ihre Regierungen in Erwägung ziehen würden, den Rebellen aktive militärische Unterstützung zur Verfügung zu stellen, “sollte das Imperium dabei versagen, seinen Vasallenstaat in die Schranken zu weisen”, eine Drohung, die von den Delegierten des Staates und des Imperiums kritisiert wurde. Die Präsidentin des Inner Circle, Seri Okonaya, sagte, dass solch eine Maßnahme “die Bedingungen der Yulai-Abkommen und -Richtlinien (Yulai Accords and Conventions) verletzen würde, und erst recht die Erklärung der Kriegsmächte über Notfallmilizen (Emergency Militia War Powers Act).” Die EMWPA wurde im Jahre YC110 beschlossen und begründete einen begrenzten Kriegszustand zwischen den Imperien, aber die Erklärung verbietet Konflikte zwischen nationalen bewaffneten Streitkräften außerhalb des festgelegten Kampfgebiets und der Krieg wird hauptsächlich durch Kapselpiloten als Stellvertretern ausgefochten.

Der Sondergesandte Yun merkte an, dass Verletzungen der Yulai-Richtlinien (Yulai Convention) und der EMWPA schon im Hochsicherheitsgebiet vorkommen, und behauptete, dass CONCORD bei solchen Zwischenfällen wegschaut. Yun beschuldigte das Khanid-Königreich außerdem, den Anschlag auf die Brutor Tribe Station 6-8 in Rens am 8. Oktober finanziert zu haben. Der Anschlag auf die Station machte wie in Kahah von dem chemischen Wirkstoff Gebrauch, der inzwischen als “Deathglow” identifiziert wurde. Yun behauptete weiter, dass “ein Khanid-Statthalter, der zurzeit an den Kahah-Massakern beteiligt ist, bei Ermittlungen zum Anschlag auf die Station 6-8 in Rens unter Verdacht steht”, und hob außerdem seit langem bestehende “Hinweise” auf Verbindungen zwischen den Khanid und den Blood Raiders hervor.

Captain Marshal Sirdan xer Qosh, der Delegierte des Imperiums im Inner Circle, wies die Behauptungen aus der Republik und der Föderation zurück: “Das Khanid-Königreich des Imperiums ist das Opfer eines Anschlags, der von Blutkultanhängern inszeniert wurde, und seine Streitkräfte sind mit dem notwendigen Militäreinsatz beschäftigt, einen innerstaatlichen Aufstand niederzuschlagen. Jede Provokation durch ausländische Parteien kann den Konflikt nur anheizen und verlängern.” Marshal xer Qosh stellte außerdem die Absichten der Föderation und der Republik in Frage: “Sie betreiben durchschaubare Versuche, die Spannungen auszuweiten und die öffentliche Meinung gegen das Amarr-Imperium zu wenden, währenddessen sie heimlich die Aufständischen mit Waffen versorgen.”

Die CEO von CBD, Imanima Himpas, die derzeitige Abgeordnete der Caldari, blieb beim früheren Standpunkt des Staates, dass die Lage in Kahah eine innere Angelegenheit des Khanid-Königreichs sei. Allerdings schloss sie sich den Delegierten der Föderation und der Republik bei der Forderung nach einem schnellstmöglichen Waffenstillstand an. Als Reaktion machte Captain Marshal xer Qosh das Zugeständnis, dass, falls die Streitkräfte der Rebellen aufgeben würden, man Milde unter der Garantie des Imperialen Throns walten lassen würde.

Während die Delegation der Caldari mit dieser Antwort zufrieden war, wiesen die Republik und die Föderation darauf hin, dass ohne Verhandlungen über die Anerkennung der Rechte der Rebellen kein Ende des Konflikts möglich wäre. “Die Aufständischen werden keiner Feuerpause zustimmen, wenn das Imperium und das Königreich sie nur wieder in die Sklaverei zurückschicken werden”, sagte Keitan Yun. “Sie sind bereit, für ihre Freiheit zu sterben.”

Versuche sowohl des Amarr-Imperiums als auch der Minmatar-Republik, politische Lösungen voranzutreiben, wurden durch Vetos vereitelt, und alle offenen Fragen wurden an die CONCORD-Vollversammlung weitergeleitet.


(Kolmogorow) #73

Alle “fluchbeladenen” Flüchtlinge jetzt in Quarantäne auf Gallente Prime

01.11.2018 11:36 von Lina Ambre

Caille, Gallente Prime - Der Jubel war verhalten, nachdem heute Morgen der letzte Schub von Flüchtlingen von Lirsautton VI eintraf und sie anschließend in der biologischen Sicherheitsabteilung im Jen Yiona Hospital isoliert wurden. Kapselpiloten aus verschiedenen Organisationen, unter anderem der United Neopian Federation und dem Arataka Research Consortium, halfen bei der Evakuierung unter den Bedingungen der vor einigen Tagen vom Ensînat von Zentral-Garoun ausgehandelten Vereinbarung.

Obwohl es für Flüchtlingseinwanderer nach Gallente Prime ein Standardverfahren ist, sie medizinischen Untersuchungen zu unterziehen, bevor sie Kontakt mit der allgemeinen Bevölkerung aufnehmen, hat das Hospital um zusätzliches Sicherheitspersonal gebeten, als Reaktion auf Erklärungen von der sich selbst als “Bürgerin der Nation” beschreibenden Evi Polevhia, einer Beschäftigten von Phoenix Naval Operations und Teilnehmerin der eskortierenden Kapselpilotenflotte. Während der Evakuierung der Flüchtlinge kündigte die Bürgerin Evi Polevhia an: “Ich werde gehen, wohin es mir gefällt, und nach eigenem Ermessen die Pflichten erfüllen, die mir von höheren Mächten zugeteilt wurden.” Später deutete sie im Hinblick auf frühere Übergriffe von Sansha’s Nation innerhalb der Föderation an, dass “die Arbeit noch nicht erledigt ist”.

Nach einer Bitte um Stellungnahme legte Doktor Arturio Kiervalani von Aidonis Medical die Notwendigkeit für Sicherheitsmaßnahmen dar: “Wir können nicht einmal die Andeutung einer Infiltration durch Sansha’s Nation auf die leichte Schulter nehmen. Die Quarantänedauer wird doppelt so lang sein müssen als sie es sonst gewesen wäre; allerdings liegt das zum Teil am schlechten Gesundheitszustand der Flüchtlinge.” Doktor Kiervalani war ein leitender Fachmediziner beim humanitären Hilfeeinsatz auf Lirsautton VI, der zu den Bemühungen der Aidonis Foundation gehörte, die Krisenprobleme zu lösen.

Ein Vertreter der Einwanderungsbehörde des Ensînats bestätigte noch einmal, dass die Flüchtlinge nach dem Ende der medizinischen Behandlungen, Tests und Impfungen in maßgeschneiderte Integrationsprogramme aufgenommen werden. Diese jahrelangen Programme umfassen typischerweise die Betreuung durch einen passend ausgewählten Einheimischen, die Beschaffung einer Unterkunft und das Angebot von Paketen universeller Übersetzungsimplantate. Die Einwanderungsbehörde führt halbjährliche Prüfungen bei Immigranten durch, nachdem sie das Programm abgeschlossen haben.

Garouni Royal Communications dankte der United Neopian Federation, dem Arataka Research Consortium und dem Öffentlichkeitsvertreter des ARC, Jaret Victorian, im Auftrag der Königsfamilie: “Es ist ein Freudentag, der aber von Traurigkeit getrübt ist. Das Ensînat von Zentral-Garoun feiert die sichere Ankunft unserer neuen Bürger, aber wir trauern um diejenigen, die nicht die Chance hatten, hierher zu kommen”, brachte die Presseerklärung zum Ausdruck.

Das Schicksal derjenigen, die den ersten Hilferuf abschickten, hat sich als ein tragisches herausgestellt. Die Aidonis Foundation meldete die Entdeckung von Mao Jins Leiche während der Evakuierung von Lirsautton VI zusammen mit den Leichen anderer, von denen man annimmt, dass sie Mitglieder ihres Stammes waren. Von den Gemeinden organisierte Mahnwachen werden abgehalten, sobald die Flüchtlinge das Hospital verlassen.


(Kolmogorow) #74

Bakkomolu Productions inmitten des NOH/Wiyrkomi-Streits liquidiert

02.11.2018 16:23 von Alton Haveri

Josameto, The Forge – In einem überraschenden Schritt reichte die Nugoeihuvi Corporation heute Morgen Finanzdokumente beim House of Records ein, um ihr Tochterunternehmen für Holofilme, Bakkomolu Productions, zu liquidieren. Der Schritt erfolgt, nachdem Bakkomolus azelokaivatko-Komödie Familiengeschäfte (Family Business) der Gegenstand eines Gerichtsverfahrens war, das vom rivalisierenden Megakonzern Wiyrkomi vor das Caldari Business Tribunal gebracht wurde.

NOH veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es unter anderem heißt: “Aufgrund der Marktlage sowie aufgrund jüngster juristischer Angriffe wird Bakkomolu Productions den Betrieb einstellen. Seine Mitarbeiter und Güter werden zu fairen Marktpreisen nach Standardvorgehensweise zur Verfügung gestellt. Wir erwarten und sind überzeugt, dass dies die Angelegenheit, die sich zurzeit vor dem CBT befindet, beenden wird, da das fragliche Unternehmen nicht weiter existiert.”

Weitere Einreichungen beim House of Records weisen darauf hin, dass die Mehrheit der Wirtschaftsgüter von Bakkomolu schon von einer neu gegründeten Tochtergesellsachft von NOH, Pikohimo Features, erworben wurde. Nach Bitte um Stellungnahme, äußerte sich die Pikohimo-Sprecherin Silla Iwi: “Wir bei Pikohimo sind begeistert, uns an Bord dieses neuen kreativen Unternehmens in ein unerforschtes Land von Themen aufzumachen. In Vorbereitung auf die nächste Staffel haben wir einige der Top-Talente in unserem Geschäft aufgespürt und beobachtet, wie zum Beispiel den hoch angesehenen Regisseur Fuzo Kinnuva und die ganze ursprüngliche Besetzung von Familiengeschäfte. Wir sind glücklich, dass die originale Besetzung bereit zu sein scheint anzuheuern, um das nächste Kapitel zu vollenden, und unsere Verhandlungen sind im vollen Gange.”

In den Fällen, bei denen in der Vergangenheit die Vertragsverhandlungen zwischen Produktionsfirmen und Stars fehlgeschlagen sind, stellen Caldari-Unternehmen oft frische Gesichter ein, die chirurgischen Veränderungen mit dem Ziel unterzogen werden, ihnen eine Ähnlichkeit mit der Figur zu verleihen, deren Rolle sie übernehmen werden. Diese Methode ist kosteneffizienter als die zunehmend in der Gallente-Holofilmindustrie verbreitete Praxis des Körperaustauschs durch maßgeschneiderte und geformte Klone aus Biomasse.

Die Meinungen unter Experten des Caldarischen Körperschaftsrechts in Bezug auf die Vorzüge von NOHs Liquidierungsstrategie sind geteilt. Viili Takana, Partner bei Ikomari-Onu CF&L Services, äußerte sich folgendermaßen: “Sachlich gesehen ist dieses Manöver wahrscheinlich unzureichend, um NOH vor weiteren Gerichtsverfahren über die ursprüngliche Angelegenheit zu schützen, sollte Wiyrkomi den Wunsch verspüren, weiter Druck auszuüben. Allerdings könnte der Akt der Liquidierung und die Kosten der Reorganisation der Vermögensgüter für Wiyrkomi und den Wunsch der Seituoda-Familie als hinreichend angesehen werden, das Gesicht zu wahren.”

Wiyrkomi und das CBT reagierten nicht auf Bitten von The Scope um Stellungnahme zu dieser Entwicklung. Eine anonyme Quelle innerhalb von Wiyrkomi deutete an, dass, “wenn die neue Staffel aus der azelokaivatko-Produktion von Pikohimo Features weiter Dreck auf den Namen Seituoda wirft, dies die Situation nur anheizen wird. Ich bin nicht sicher, ob die Familie darauf warten wird, abermals beleidigt zu werden.”


(Kolmogorow) #75

Lage in Kahah eskaliert zu Massengewaltausbrüchen im Weltraum - Khanid-Streitkräfte und CONCORD reagieren

06.11.2018 15:40 von Alton Haveri

Kahah, Khanid Kingdom – Vorige Nacht ist ein offener Konflikt zwischen der Royal Khanid Navy und Minmatar-Kapselpiloten der Ushra’Khan-Allianz ausgebrochen, nachdem der anhaltende Aufstand in Kahah weiterhin leidenschaftliche Anteilnahme in der interstellaren Gemeinschaft hervorruft. Bei dem Zwischenfall wurde ein Frachter der Minmatar-Miliz durch das Einschreiten eines Supercarriers der Aeon-Klasse der Khanid Navy zerstört, worauf ein offensichtlicher Vergeltungsschlag auf ein CONCORD-Beobachtungsschiff durch Kapselpiloten von Ushra’Khan folgte.

Khanid-Streitkräfte reagierten auf einen Versuch, Truppen auf der Oberfläche von Kahah III abzusetzen, der von der Miliz der Tribal Liberation Force unter Führung des Kapselpiloten Armast Darkar unternommen wurde. Die Flotte aus Raumschiffen von Ushra’Khan sicherte Geleitschutz und Unterstützung für Darkars Frachter der Providence-Klasse, während Miliz und Söldnertruppen versuchten, auf Kahah III zu landen. Auch Captain Oveg Drust vom SARO, der als Beobachter im Auftrag von CONCORDs Inner Circle arbeitete, und ein Kontingent von Amarr-loyalen paramilitärischen Einheiten waren vor Ort.

Es wird von zahlreichen Quellen berichtet, dass die Landebemühungen der Minmatar gründlich fehlgeschlagen sind, wobei ein Teil der “Shuttles” und “Landeschiffe” aufgrund ihrer unzureichenden Anpassung an die atmosphärischen Bedingungen von Kahak III anscheinend in Flammen aufgingen. Andere Landungsschiffe sind angeblich durch Bodenstreitkräfte der Khanid, die Luftabwehrbatterien einsetzten, zerstört worden, während weitere von Khanid-Atmosphärenflugzeugen der Territorialstaffeln von Kahah III zur Strecke gebracht wurden. Es wird außerdem berichtet, dass zahlreiche Rebellen und Guerilla-Kämpfer auf dem Boden durch Einheiten der berüchtigten 7. Asbara Cyber Knights eliminiert wurden, als sie versuchten, Bodeneinrichtungen der Khanid zu sabotieren.

Die RKN Ironclad Faith bei Kahah III (Bildquelle: General Stargazer)

Die RKN Ironclad Faith, eine Aeon, die vom Royal Commodore Arraz Nomarya kommandiert wurde, diente offenbar als das Kommandozentrum für die kombinierten Boden-, Luft- und Weltraumoperationen der zurückschlagenden Khanid-Streitkräfte. Commodore Nomarya nahm für die Presse kurz Stellung:

"Streitkräfte der Royal Khanid Navy vereitelten in Zusammenarbeit mit der Expeditions- und Befriedungsstreitmacht von Kahah (Expeditionary Kahah Pacification Force) und der Territorialmiliz von Kahah III ein illegales und stümperhaftes Eindringen in den Luftraum von Kahah III. Unsere loyale Miliz half mit Luftabwehrfeuer, unterstützt von Einheiten der 15. Luft- und Raumverteidigungsbrigade. Ihr Einsatz eliminierte den größten Teil der Bedrohung, die von herabstürzenden Trümmern ausging, nachdem ‘Landeschiffe’ der Rebellen in der Atmosphäre auseinanderbrachen. Die AC-6L Simurgh-Jagdflugzeuge der 9. Territorialstaffel von Kahah III beseitigten die übrigen kleineren Bedrohungen, die von dem versuchten Überfall ausgingen.

Da der Versuch illegal war, führte die RKN Ironclad Faith gemäß den Bestimmungen der Yulai-Konvention, der Yulai-Abkommen und der SCC-Verordnung für die Unabhängige Planetare Verwaltung (SCC Independent Planetary Management Act) eine schnelle Eingreiftruppe an, um den Frachter der Rebellen zu zerstören, der als Operationsplattform für den Überfall arbeitete. Wir hatten mit der Hilfe loyaler Amarr-Kapselpiloten Erfolg und zogen uns nach Abschluss des Einsatzes geordnet zurück. Die Befriedung von Kahah geht unter dem beispielhaften Kommando von Sardar Marshal Fayez weiter, und es ist nur noch verstreuter Widerstand durch die Rebellen auf Kahah III zu erledigen."

Kapselpiloten der Amarr und Minmatar im Kampf bei Kahah III (Bildquelle: General Stargazer)

Während die versuchte Landeoperation fehlgeschlagen ist, führten Streitkräfte von Ushra’Khan einen erfolgreichen “Selbstmordanschlag” aus, um das Schlachtschiff der Marshal-Klasse, das von Captain Oveg Drust kommandiert wurde, zu zerstören, obwohl es eindeutig als eine Beobachtungsplattform in rechtmäßigen CONCORD-Diensten operierte. Ushra’Khan-Quellen behaupteten, dies sei eine Vergeltung für “die Unterstützung von Kriegsverbrechen in Kahah durch CONCORD.” Captain Drust machte seinerseits die Bedeutung der Yulai-Konvention und der Gesetze geltend, welche die planetare Sicherheit gewährleisten.

Der von Kapselpiloten betriebene Nachrichtenkanal ARC Studio veröffentlichte eine Ausgabe seiner Sendung “The Discourse”, die den Zwischenfall thematisiert, und hat The Scope die Erlaubnis erteilt, den Sonderbericht weiterzuverbreiten.

Die Ereignisse der letzten Nacht folgten einem Tumult im Kahah-Raumgebiet am Vortag, als angebliche “Blutkultanhänger” der Kapselpilotenallianz Fweddit bei einer inszenierten Opferung von neun Frachtern der Providence-Klasse über Kahah III an die zwei Millionen Sklaven hinrichteten. Gleichermaßen klar von den Amarr und Minmatar verurteilt, hat das Massaker viel Unruhe über die offene Praxis der Sklavenhandels an den SCC-Märkten hervorgerufen.

Die SCC hat zur Sache des Sklavenhandels nicht Stellung genommen, und die offizielle Haltung des Amarr-Imperiums wurde in einer Reaktion auf Bittgesuche an Kaiserin Catiz I. anlässlich ihres jüngsten zweiten Jahrestags klargestellt. Quellen bei CONCORD weisen darauf hin, dass die versuchte Verletzung der Yulai-Konvention und der IPM-Verordnung der SCC große Sorge hervorgerufen hat, und es gibt Diskussionen auf höchster Ebene, bei denen es um die Sicherheit der planetaren Zollstellen (customs offices) und um Industriekolonien geht, die Kapselpiloten gemäß der Verordnung gestattet sind.


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(Kolmogorow) #76

Upwell-Konsortium sieht wachsenden Gewinnen im Vorfeld der Markteinführung der ‘FLEX’-Produktlinie entgegen

08.11.2018 17:14 von Lina Ambre

4C-B7X, Outer Ring – In einer Holokonferenz mit Investoren aus Wirtschaft und Institutionen erwähnte der Vorstand des Upwell-Konsortiums, Yani Sar Arteu, den beständigen Gewinnzuwachs bei Upwell während des ersten bis dritten Quartals YC120 und äußerte, dass das Konsortium fest davon ausgeht, dass die Gewinne mit der Markteinführung ihrer Produktlinie ‘Schnelle Logistische Expansion’ (‘Fast Logistical EXpansion’) oder ‘FLEX’ in der kommenden Woche im vierten Quartal weiter wachsen werden.

Das Upwell-Konsortium gab letzten Monat seine Pläne für die FLEX-Produktlinie von Strukturen bei einer Pressekonferenz des Unternehmens am Rande der Interstellaren Mind-Clash-Meisterschaft im Grand Tiegjon Casino in Vellaine bekannt. Mit einer Reihe strategischer Navigationsstrukturen, die das Ansiblex-Sprungtor (Ansiblex Jump Gate), das Pharolux-Cyno-Leuchtfeuer (Pharolux Cyno Beacon) und den Tenebrex-Cyno-Hemmer (Tenebrex Cyno Jammer) umfassen, folgt die FLEX-Marke wieder einmal der Upwell-Strategie, direkt den wachsenden Kapselpilotenmarkt für die Infrastruktur zur Weltraumkolonisierung anzuvisieren.

“In Anbetracht der veralteten Navigationssysteme für Sternbasen, für welche ORE natürlich die Pioniere waren, fühlen wir uns sicher, dass Upwells FLEX-Linie für strategische und Navigationsstrukturen die Effizienz, Kontrolle und Flexibilität von Kapselpilotenunternehmen, welche fortgeschrittene überlichtschnelle Transporttechnologie nutzen, erheblich verbessern wird”, sagte Vorstand Arteu. “Daher sind wir zuversichtlich, dass der Trend für wachsende Gewinne, in dessen Genuss das Konsortium und seine Miglieder gekommen sind, weitergehen und seinen Verlauf in sogar noch positivere Richtung ändern wird.”

Das Ansiblex-Sprungtor (Ansiblex Jump Gate), ein Produkt des Upwell-Konsortiums

Bei der Diskussion über die Anstrengungen Upwells in Forschung und Entwicklung räumte Vorstand Arteu ein, dass die Untersuchung der Technologie der Triglavians sich für Forscher in Mitgliedsunternehmen wie Propel Dynamics und Ytiri als ein Segen herausgestellt hat. Der Vorstand hob hervor, dass insbesondere die Verbesserungen beim Ansiblex durch solche Untersuchungen möglich wurden: “Wir konnten bestimmte Einsichten in die Leitertechnologie der Triglavians zu unserem Vorteil nutzen, und die EXERT-Leiterkopplung, die in das Ansiblex eingebaut ist, hat die Geschwindigkeit und Stabilität, mit der Punkt-zu-Punkt-Leiter für überlichtschnelle Transporte zwischen Sternsystemen aufgebaut werden können, deutlich verbessert.”

Weitere Entwicklungen des Konsortiums, die während der Holokonferenz diskutiert wurden, umfassten eine Erweiterung der Entwicklungsarbeiten der Frostline Laboratories, welche neben dem Eisabbau von Asteroiden auch den Abbau der Unterklasse von Riesenplaneten erlauben, die unter dem Namen ‘Eisriesen’ bekannt sind. Des Weiteren wurden als Entwicklungen Experimente einer Partnerschaft von Impetus und Chemal Tech erwähnt, die mit unter die Schädeldecke gebrachten Bildverarbeitungsimplantaten arbeiten und auf Anwendungen in so unterschiedlichen Bereichen wie Tiefenerholung, industriellen Simulations- und Kontrollsystemen und den Markt für Militärsysteme abzielen.

Auf die Frage einiger Investoren aus Altersvorsorge- und gemeinnützigen Institutionen über die Arbeiten, die Gerüchten zufolge an der Weiterentwickung der älter werdenden Technologie der den Schädelknochen durchdringenden Mikrocontroller (transcranical microcontroller) stattfinden, leugnete Vorstand Arteu die Beteiligung irgendeines Mitglieds des Konsortiums an Forschungen an “Technologien zur Zwangskontrolle und Wahrnehmungstäuschung wie dieser.”


(Für weitere Informationen über Upwells FLEX-Strukturen siehe den Devblog: (deutsch:) Navigationsstrukturen kommen!, (englisch:) Navigation Structures Inbound)


(Kolmogorow) #77

Mysteriöser GalNet-Wurm der Triglavians schaltet die Abyssale Filament-Konfiguration für Fregatten frei

13.11.2018 11:01 von Ret Gloriaxx

Yulai, Genesis – In das GalNet Flüssigroutersystem wurde ein aktiver Datenwurm eingeschleust, welcher dem Triglavian-Kollektiv zugeschrieben wird, meldet die Secure Commerce Commission. Der Zweck des Wurmes scheint zu sein, mit der Filament-Technologie der Triglavians zu interagieren und sie so zu rekonfigurieren, dass die Unterstützung durch Schiffe in Fregatten-Größe zugelassen ist.

Quellen beim SCC zufolge hat sich der sich selbst kopierende und weiterbewegende Datenwurm mit einer “außerordentlichen Geschwindigkeit” über das Flüssigrouternetzwerk verbreitet. “Wir sind außerstande, ihn aufzuhalten, und er hat sich über Tausende von Lichtjahren an Routerverbindungen ausgebreitet. Ich glaube nicht, dass es jemals einen Wurm mit so einem langen Schwanz gegeben hat”, sagte ein Offizier für Informationskriegsführung.

Während der Wurm sich schnell und weit verbreitet hat, haben Spezialisten für Datensicherheit Beispiele seines zellulären Codes und seiner Dateninhalte in gesicherten, nicht verbundenen und durch Luftspalte separierten “Black-Box”-Rechenzentren analysiert. Analysten der SCC glauben, dass er nur eine geringe bis gar keine Bedrohung für den normalen Betrieb des GalNet-Systems, des SCC-Marktnetzwerks und für andere Computer- und Informationsnetzwerke darstellt.

Triglavian-Schiffe der Damavik-Klasse in einer Abyssalen Raumverwerfung

Das Ziel des Triglavian-Kollektivs bei der offensichtlichen Freischaltung der Möglichkeit, dass kleine Gruppen von Fregatten in die Abyssalen Raumverwerfungen eindringen können, bleibt unklar. Das Kollektiv führt allem Anschein nach immer noch einen Krieg gegen die Drifter in seinem eigenen Gebiet, und manche haben spekuliert, dass es Verbündete in diesem Kampf sucht. Andere verfolgen die Theorie, dass die Kultur der Triglavians umfangreichen Gebrauch von Ritualen macht, einschließlich von Formen eines Gladiatorenkampfes, der eine wichtige Rolle in einer postulierten “Herrschaftshierarchie” spielt.

Eine weitere Theorie nimmt an, dass die Triglavians ganz gezielt Schiffe aus New Eden in das Abyssale Reich locken, um Proben unserer Technologie zu nehmen, geheimdienstliche Informationen zu gewinnen und sogar Biomasse zu sammeln. Wie auch immer, das Abyssale Raumgebiet ist nun für Gruppen von bis zu drei Fregatten offen, und die gemeinsame Erforschung dieses mysteriösen Reichs wird jetzt möglich sein.


(Für weitere Informationen zu den Entwicklungen in den Abyssalen Raumverwerfungen siehe den Devblog: (deutsch:) Abyssal Onslaught - Neue Inhalte kommen für den Abgrund, (englisch:) Abyssal Onslaught - New Content Coming to the Abyss.)


(Kolmogorow) #78

Königin Zidarez behauptet erfolgreiche Befriedung von Kahah und kritisiert “ausländische Übertreibung” der Verluste

14.11.2018 20:48 von Lina Ambre

Khanid Prime – Königin Zidarez Khanid behauptete heute in einem Interview mit Dark Amarr News, ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit den Deathglow-Bombenanschlägen und dem Sklavenaufstand in Kahah, dass die Befriedung dieses Systems erfolgreich war. Königin Zidarez, die sich anscheinend von ihren Verletzungen gut erholt hat, sprach auch über ihre Erfahrungen auf Kahah III, als die Chemieanschläge begannen.

Auf die Frage nach der Krise antwortete Königin Zidarez, dass Streitkräfte der Khanid “alle verbliebenen Festungen der Rebellen eliminiert” hätten, und sie behauptete, dass sie “keine erhebliche Bedrohung mehr” seien. Sie fuhr damit fort, den Truppen der Khanid zu danken, die momentan in dem System kämpfen. Sie brachte außerdem ihre Dankbarkeit gegenüber Sardar Marshal Soshan Fayez, dem obersten Kommandanten der Khanid-Streitkräfte in Kahah, zum Ausdruck und hob die Leistungen der 7. Asbara Cyber Knights, der 19. Royal Uhlans und loyaler Kapselpiloten für ihre “großartigen Dienste zur Verteidigung des Königreichs” hervor.

“Die Männer und Frauen am Boden setzten die Befriedungskampagne mit Kompetenz und Geschick um”, sagte Zidarez. “Trotz der übertriebenen Behauptungen ausländischer Unruhestifter, die Vorteile aus der Lage zu ziehen suchten, wurde die Zahl der Todesopfer auf der Oberfläche minimal gehalten – 300.000, vielleicht weniger. Obwohl das etwas mehr ist als die Zahl der Todesopfer in Mabnen, sollte festgehalten werden, dass die Blood Raiders diesmal ihre Angriffe auf mehreren Planeten gleichzeitg gestartet haben. Außerdem war ihre neue Waffe noch zerstörerischer und ziemlich tödlich für unsere Arbeitskräfte.” Mabnen I ist ein Planet in der Throne Worlds-Region des Amarr-Imperiums, welcher der Schauplatz eines ähnlichen Angriffs der Blood Raiders im Jahr YC107 war. Der Angriff, der zu Unruhen und einem harten Eingreifen des Militärs führte, forderte schätzungsweise 100.000 Leben.

Kahah III (Quelle: ARC Studio)

The Scope ist nicht imstande, die von Königin Zidarez behauptete Zahl der Todesopfer zu überprüfen. Das Khanid-Königreich ist notorisch verschwiegen bezüglich der Größe seiner Sklavenbevölkerung, auch wenn andere behaupten, dass dies nur einen nachlässigen Umgang kaschiert, und hat Berichte über die Lage beschränkt, was es schwierig macht, die Gesamtzahl der Todesopfer präzise zu bewerten. Unabhängige Analysen von Gruppen wie den Servant Sisters of EVE und der Universität von Caille legen mit Schätzungen einer Gesamtzahl zwischen 2 und 9 Millionen höhere Zahlen nahe. Diese Schätzungen schließen sowohl Sklaven als auch freie Bürger auf allen Planeten des Kahah-Systems ein.

Als sie um einen Kommentar zu Behauptungen des Abgeordneten der Minmatar-Republik im Inner Circle, Keitan Yun, gebeten wurde, dass die Rebellen für ihre Freiheit kämpften statt infolge der Auswirkungen der Chemiewaffe, wies Zidarez die Erklärung zurück: “Unser Volk ist treu ergeben und friedlich. Die Arbeiter Kahahs haben nicht einfach auf die Gelegenheit zu rebellieren gewartet.”

Obwohl Königin Zidarez und Außenstellen des Imperiums wie DAN und ACN den Sieg ausgerufen haben, behaupten Quellen im Kahah-System, dass immer noch sporadische Gewaltausbrüche stattfinden. Die Überreste der Rebellenkräfte auf Kahah III, die sich nun als die Freie Armee von Kahah (Kahah Free Army) bezeichnen und denen sich Berichten zufolge eine kleine Zahl von Überläufern der Kahah-Miliz angeschlossen haben, haben weiter Rebellenanschläge auf dem ganzen Planeten durchgeführt.

König Farokh Khanid III. hat sich bisher noch nicht öffentlich über den Aufstand geäußert, aber es wird berichtet, dass er sich in regelmäßigem Kontakt mit Kaiserin Catiz I. und dem Abgeordneten des Amarr-Imperiums in CONCORDs Inner Circle, Captain Marshal Sirdan xer Qosh, befindet. Die anderen fünf Königshäuser des Amarr-Imperiums haben noch nicht Stellung genommen, aber Gerüchten zufolge sind sie dabei, die Bemerkungen der Khanid-Königin zu verarbeiten.

Dennoch ist Königin Zidarez nicht die einzige Adlige der Amarr, die über Kahah und andere jüngste Chemieanschläge spricht. Viele Amarr-Adelshäuser haben Stellungnahmen veröffentlicht, in denen die meisten die Gewalt und die Beteiligung von Kultanhängern der Blood Raiders verurteilen. Einige Häuser, hauptsächlich aus den Kador-, Tash-Murkon- und Sarum-Gebieten, haben Solidarität mit dem Khanid-Königreich und seiner Reaktion verlautbaren lassen. Andere, insbesondere Häuser, die mit den Ardishapur- und Kor-Azor-Familien auf einer Linie liegen, haben sein Handeln als unnötig brutal kritisiert.


(Kolmogorow) #79

Ishukone und Hyasyoda fordern das Tribunal auf, einen Prozess zu Behauptungen von Schmugglerei gegen NOH und CBD zu eröffnen

15.11.2018 19:10 von Alton Haveri

New Caldari – Ishukone und Hyasyoda haben die Ergebnisse einer einjährigen gemeinsamen Ermittlung über eine mutmaßliche Schmugglertätigkeit von Nugoeihuvi und CBD beim Caldari Business Tribunal eingereicht und fordern das konzernübergreifende Gericht der Caldari dazu auf, einen Prozess zu eröffnen, der zu Strafmaßnahmen gegen die beschuldigten Megakonzerne führen könnte.

Zeugenaussagen, Ladungsverzeichnisse und Hinweise durch Informanten behaupten, dass die Megakonzerne NOH und CBD von illegalen Mitteln Gebrauch gemacht haben, um Güter und Personen über die Grenze während ihrer teilweisen Schließung im Jahre YC119 zu transportieren, indem sie Einschränkungen umgangen haben, welche andere Megakonzerne, ihre Tochtergesellschaften und interstellare Handelspartner behinderten. Die Beweise beruhen größtenteils auf Aufzeichnungen, die von Amaguq Freight Solutions beschafft wurden, einem in der Syndicate-Region registrierten Unternehmen für Import und Export, welches, wie der Ishukone-Hysayoda-Bericht behauptet, als eine Tarnung für die Schmuggeloperationen diente.

Die eingetragene Adresse von Amaguq Freight Solutions auf der Station des Intaki-Syndikats im Orbit von MXYS-8 IV M1 ist in Wirklichkeit ein Intaki-Restaurant mit Straßenverkauf. Unabhängige Reporter konnten die Behauptung einer Tarnadresse bestätigen und stellten fest, dass das Restaurant sich scheinbar auf frittierte Eiweißdelikatessen spezialisiert hat, die als “Tempura von Langarmkaviar” verkauft werden.

Der Bericht enthält Aussagen von Informanten, die behaupten, dass die Scheinfirma ein Gemeinschaftsunternehmen von Schmugglern der Serpentis und Guristas war, welches ihnen erlaubte, Kontakte auf beiden Seiten der Grenze zu nutzen. Die Zeugenaussagen legen nahe, dass dieses kriminelle Konstrukt so gut funktioniert hat, dass die Piratenorganisationen es benutzt haben, um ihre eigenen Waren unabhängig von ihrer Vereinbarung mit NOH und CBD zu transportieren.

Die Ermittler der Ishukone-Hyasyoda-Sondereinheit behaupten des Weiteren, dass dies der Kanal war, durch den CBD und NOH Luxusgüter gegen hochwertige Rohmaterialien mit geringem Volumen direkt an den Märkten der Föderation austauschten, ohne die erheblichen Preisaufschläge zu zahlen, die den Wettbewerbern entstanden, die durch das Amarr-Imperium umgeleitet wurden oder seine Märkte als Alternative nutzten.

“Ich bin sicher, dass Kaalakiota, Lai Dai und Sukuuvestaa dachten, dass alle Parteien den gleichen Nachteil hätten, als sie für die Schließung stimmten”, sagte die Vertreterin des Wiyrkomi Peace Corps, Uvas Noma, als sie um Stellungnahme gebeten wurde, während sie an einer Sicherheitskonferenz auf New Caldari Prime teilnahm. “Aber es scheint, dass NOH und CBD es allein auf diesem Weg geschafft haben, Milliarden zu sparen. Der Peace Corps untersucht weitere Beweise, die wir unabhängig gesammelt haben und die darauf hindeuten, dass es weitere illegale Kanäle zu enthüllen gibt.”

Noma merkte an, dass Anzeichen von Schmuggeltransaktionen auf Stationen von Ishukone, Hyasyoda und Wiyrkomi entdeckt wurden und dass sich die drei Megakonzerne in Gesprächen befinden, ihre Ermittlungen zusammenzuführen. “Es sagt alles, dass CBD und NOH zwei der Hauptverweigerer waren, als es darum ging, die Beschränkungen wieder aufzuheben”, beendete sie ihre Stellungnahme.

Weitere Stellungnahmen zu den Behauptungen wurden von Quellen unter den gesetzlosen Organisationen abgegeben. Insbesondere bestätigte der Guristas-Pilot Panola ‘Punchy’ Paatama die Vorwürfe. “Zur Hölle, ja, wir haben für CBD und NOH geschmuggelt. Wir schmuggeln auch für Catiz und die Gottesliebhaber – verdammt, wir schmuggeln für fast alle, weil wir keinen diskriminieren, die besten Preise und den besten Kundenservice haben, und Ihr könnt mich mal, wenn Ihr was anderes glaubt!”


Anmerkungen:

Die Nachricht steht im Zusammenhang mit der Schließung der Gallente-Caldari-Grenze vor gut anderthalb Jahren. Durch die Schließung musste der (NPC-)Handelstransport zwischen Gallente- und Caldari-Regionen große Umwege durch das Amarr-Imperium nehmen. Die Beschränkungen wurden dann etwa drei Monate später wieder gelockert.

Meines Wissens ist bis heute nicht klar, warum die Caldari damals die Grenze von heute auf morgen geschlossen haben, aber es gibt höchstwahrscheinlich einen engen Zusammenhang mit der Krise um die Kyonoke-Seuche, deren Umstände ebenfalls noch nicht vollständig geklärt sind.

Apropos, für Nicht-Feinschmecker wie mich: Tempura ist tatsächlich im Deutschen ein unter Köchen gebräuchliches Wort, wie ich herausgefunden habe. Also “Tempura von Langarmkaviar” sind danach die in einem Teigmantel frittierten Eier des Hängenden Langarms. Hardcore-Haulers kennen ja vielleicht die “Long-Limb Roes”, den “Langarmrogen/Langarmkaviar”, mit dessen Transport man ordentlich Kohle scheffeln kann - oder mal konnte… Guten Appetit! :slight_smile:


Hilfe für unsere neuen Mitspieler! Mehr "WIR"!
(Kolmogorow) #80

Republik und Föderation verhängen Sanktionen gegen das Amarr-Imperium aufgrund seiner "unzureichenden Reaktion auf die Kahah-Massaker"

26.11.2018 21:55 von Lina Ambre

Große Karawanserei, Matar – Die Regierungen der Minmatar-Republik und der Gallente-Föderation haben Handelssanktionen gegen das Amarr-Imperium als Reaktion auf den Umgang des Imperiums mit den jüngsten Gewalthandlungen im Kahah-System zugestimmt. Die Resolution der Republik, die Berichten zufolge vor zwei Wochen abgefasst wurde, wurde heute Morgen vom Stammesrat (Tribal Council) bekanntgegeben und fiel mit der Unterzeichnung ergänzender Sanktionsmaßnahmen der Föderation durch Präsident Jacus Roden zusammen.

“Das Imperium hat die Unterdrückten schon lange unter der Überschrift ‘Befriedung’ brutal behandelt und niedergemetzelt”, sagte Sanmatar Maleatu Shakor in seiner Bekanntgabe der Entscheidung des Stammesrats. “Dies sind nicht die Taten einer zivilisierten Nation. Wir werden weitere Bemühungen des Imperiums, seine Wirtschaftsbeziehungen zum Rest New Edens zu normalisieren, nicht tolerieren, bis es seine barbarischen Praktiken beendet.”

Als er gefragt wurde, wie die Republik den Verlust der Handelsbeziehungen mit dem Imperium überstehen wird, sagte Shakor: “Die Stämme der Minmatar erstarken wieder. Der Verlust des Handels mit Amarr – der nie ein bedeutender Teil unserer Wirtschaft war – ebnet nur den Weg für neue Investoren und die Entwicklung einheimischer Matari-Unternehmen. Die Amarr wollten die Leute immer glauben machen, dass wir sie bräuchten, aber die Wahrheit ist, wir brauchen sie nicht und haben sie nie gebraucht.”

Die Sanktionen zielen darauf ab, den Zugang des Imperiums und der Khanid zu Kapital der Föderation und der Republik einzuschränken, indem Vermögenswerte eingefroren und Reiseverbote gegen ausgewählte Beamte und Statthalter der Amarr und Dark Amarr verhängt werden. Mehrere hundert Statthalter und Geschäftsleute im ganzen Imperium und Königreich sind das Ziel, unter denen Lord Tunir Tash-Murkon, der gegenwärtige königliche Erbfolger des Hauses Tash-Murkon, die prominenteste betroffene Einzelperson ist. Weitere Personen sind die CEO von Zoar and Sons, Lady Ardamad Zoar, der Direktor von Khanid Transport, Isan Anmeal, Lord Toha Kojafi von der Tash-Murkon-Bank Dharian Kojafi, und die Lords Alar Chakaid und Soshan Fayez, die an den Befriedungseinsätzen auf Kahah beteiligt waren.

Die Sanktionen gehen weiter und belegen zahlreiche Unternehmen des Imperiums und der Khanid mit ernsten Beschränkungen, indem sie sie effektiv daran hindern, Geschäfte auf Planeten, Monden und Kolonien in der Föderation und der Republik zu betreiben. Allerdings gehen die Maßnahmen nicht so weit, dass sie den Bestimmungen der Yulai-Konvention zuwiderhandeln, welche die Exterritorialität von Raumstationen und die Richtlinien der SCC-Märkte regeln. Unter den betroffenen Unternehmen sind Carthum Conglomerate, Imperial Armaments, Inherent Implants, Zoar and Sons, Dharian Kojafi, Nurtura und das Handelsunternehmen für Bekleidung Eternity Designs.

Die Sanktionen haben außerdem größere Khanid-Unternehmen wie Khanid Innovation, Khanid Transport, Khanid Works, Royal Amalgamated und die Royal Khanid Bank zum Ziel, aber diese Unternehmen, mit Ausnahme von Royal Amalgamated, haben deutlich geringere Wirtschaftsbeziehungen zu den Gallente- und Minmatar-Märkten. Die Royal Uhlans und die Militär-Elite der Asbara des Khanid-Königreichs, die beide zu den Hauptbeteiligten bei den Befriedungseinsätzen auf Kahah gehörten, sind ebenfalls auf der Liste.

Obwohl das Amarr-Imperium und das Khanid-Königreich einen großen Teil ihres interstellaren Handels mit dem Caldari-Staat abwickeln, haben eine Reihe von Statthaltern und Amarr-Unternehmen kontinuierlich Geschäfte mit der Föderation und der Republik betrieben, insbesondere in den Branchen Textil, Cyberware und Waffenproduktion. Die Zunahme des Handels ist allerdings sowohl durch die protektionistische Wirtschaftspolitik des Imperiums als auch durch seine Abhängigkeit von Sklavenarbeit eingeschränkt, da weder die Föderation noch die Republik bereit sind, mit Waren zu handeln, die von Sklaven produziert wurden.

Die Auswirkungen, welche die Sanktionen auf das Königreich selbst haben könnten, sind unklar. Das Khanid-Königreich konnte sich von der Caldari-Khanid-Rezession der Jahre YC 108-111 dank des Wiederanziehens der Caldari-Wirtschaft und der Aushandlung neuer Handelsabkommen mit der Task-Murkon-Familie erholen, aber seine Abhängigkeit vom Außenhandel macht es weiter verwundbar.

Vertreter der Föderation und der Republik haben die Möglichkeit zur Sprache gebracht, zusätzliche Sanktionen gegen Caldari-Konzerne mit Verbindungen ins Königreich zu verhängen, wie zum Beispiel gegen die Konzerne Lai Dai und Kaalakiota, aber sie sind vorsichtig, zusätzliche Spannungen mit dem Staat zu riskieren. “Wir ziehen andere Alternativen, um Druck auszuüben, in Betracht”, sagte Präsident Jacus Roden als Antwort auf Fragen während der Pressekonferenz nach der Unterzeichnung.

Kaiserin Catiz I. hat eine Sondersitzung des Geheimrats einberufen, um die Sanktionen nach den Ankündigungen der Föderation und der Republik zu diskutieren. Korrespondenten am Kaiserhof weisen darauf hin, dass die Vorbereitungen für den Besuch eines Inquisitionstribunals in Kahah, das vom Königlichen Erbfolger Arrach Sarum geleitet worden wäre, angesichts der Sanktionen gegen das Imperiums ausgesetzt wurden.


(Kolmogorow) #81

Chaos bei Wartung einer meuternden Maschine auf M-N7WD III

28.11.2018 18:18 von Ret Gloriaxx

M-N7WD III, Curse – Planetare Verteidigungskräfte, die zum Angel Cartel gehören, haben heute den Sieg gefeiert, nachdem sie auf dem dritten Planeten in M-N7WD “den Angriff einer mutmaßlichen Raubdrohne zurückgeschlagen haben”.

Quellen in der einheimischen Gruppe der Salvation Angels teilten The Scope mit, dass sie den Angriff für den Beweis eines neuen Raubdrohnenschwarms oder sogar einer Unterwanderung ihres Raumgebiets durch Raubdrohnen des Triglavian-Kollektivs halten. Weitere Ermittlungen von The Scope’s Galactic Hour mit Ret Gloriaxx legten allerdings offen, dass die Wahrheit eine noch merkwürdigere Geschichte als diese ist.

Aufgrund von Beweisen, die von Einwohnern der Gemeinde von Hardscrabble in M-N7WD III im GalNet veröffentlicht wurden, war die angebliche “Raubdrohne” in Wirklichkeit ein automatischer Mähdrescher des Modells 373 von Hyasyoda. Augenzeugenberichte sagen, dass sich die Maschine in einem Geschäft für schwere Geräte in der kleinen Farmerstadt zur Wartung befand, als sie sich plötzlich aus der Garage losbrach und direkt auf das Stadtzentrum zubewegte.

Der automatische Hochleistungsmähdrescher lief dann Amok und richtete erheblichen Schaden an mehreren Gemeindegebäuden an, bevor die einheimische Miliz des Angel Cartels eintraf. Die wildgewordene Landwirtschaftsmaschine wurde zum Stillstand gebracht, nachdem mehrere raketengetriebene panzerbrechende Plasmaladungen in ihren Steuerungskern gefeuert wurden.

Bilder, die ins GalNet gestellt wurden, zeigen eindeutig die Seriennummer eines Modells 373 von Hyasyoda an mehreren Stellen auf dem versengten, verbogenen und geschmolzenen Wrack. Kaufbelege zeigen, dass der automatische Mähdrescher ursprünglich für Ihumoanopolis, Rens III, bestimmt war, aber die Lieferung ging unterwegs verloren. Nach Bitte um Stellungnahme gab der stellvertretende Leiter für Landwirtschaft in Ihumoanopolis, Luren Bear, zu, bei der Verwüstung in Hardscrabble eine Rolle gespielt zu haben.

“Ja, ich habe den automatischen Mähdrescher zu einem Amoklauf losgeschickt. Ich habe eine Kontrolle unserer 373er durchgeführt und sah, dass einer mit dem Netzwerk verbunden war. Sie müssen versucht haben, ein Software-Update oder sowas durchzuführen, also habe ich den automatischen Rückruf eingeschaltet. Habe gehofft, er würde ein paar dieser Angel-Bastarde überrollen”, sagte der stellvertretende Leiter Bear.

Das Angel Cartel hat eine Anfrage nach weiterer Stellungnahme zurückgewiesen. Vertreter von Hyasyoda merkten an, dass jegliche Garantieansprüche, die für ihre Produkte gelten, in diesem Fall aufgrund von Modifikationen in einer nicht-autorisierten Werkstatt, unkontrolliertem Kontakt mit explosiver Munition und illegalem Export in ein Territorium, für das ein angemessenes Lizenzregelwerk für Import und Export fehlt, nichtig wären.


(Kolmogorow) #82

SuVee-Quafe-Joint Venture sichert sich externen Vertrag mit Kaalakiota

06.12.2018 14:36 von Lina Ambre

Annaro, The Citadel – Everfresh, eine Partnerschaft zwischen den Megakonzernen Sukuuvestaa und Quafe, gab heute seinen ersten Vertrag außerhalb der Partnerschaft bekannt. Der Meldung über den Vertrag, der Dienstleistungen zur Nahrungsversorgung von Kaalakiotas gewaltiger Infrastruktur für Kinderkrippen bereitstellt, ging ein leichter Sprung nach oben bei den Aktien von Quafe und SuVee voran.

Zurzeit ist Everfresh der Hauptlieferant für Mahlzeiten und Nahrungsmitteldienste für das Kinderkrippennetzwerk von SuVee. Umfassende Dienstleistungen für Mahlzeiten und Nahrungsmittel für die Kinderkrippen von Megakonzernen stellen die Logistik vor Herausforderungen, die über den Cluster-Standard für Essenspläne für Kinder hinausgehen. Während eine öffentliche Schule in der Föderation oder Republik ein oder zwei Mahlzeiten an Schultagen bereitstellen mag, muss eine durchschnittliche Kinderkrippe im Staat in der Lage sein, alle täglichen Mahlzeiten an allen Wochentagen zur Verfügung zu stellen.

Eine zusätzliche Stufe logistischer Komplexität kommt hinzu, wenn spezialisierte Krippen Versorgungsdienste am Lebensende für Rentner anbieten, deren Familien es vorziehen, ihre Verantwortung als Betreuer an Fachpersonal zu übergeben. Während die Fürsorge für Senioren durch eine “Rückkehr zur Mutter Megakonzern” immer weiter verbreitet wird, müssen die Dienste für Mahlzeiten und Nahrungsversorgung innerhalb des Staates ausgewogene Pläne für Senioren wie auch für jede Phase der Kindheit anbieten.

Everfresh ist es gelungen, eine Nische in die Industrie für Nahrungsversorgungsdienste für Kinderkrippen über die normalen Megakonzerngrenzen hinaus zu schneiden, in der Quafe seine Stärken bei der Nahrungszubereitung und langfristigen Planung ins Spiel bringen kann und Sukuuvestaa frische Zutaten aus seinem ausgedehnten Netzwerk landwirtschaftlicher Planeten bereitstellt.

Laut Kiruma Wasakaila, einem Marktanalysten bei Kaimon Partners, “mag Kaalakiota anscheinend ein unkonventioneller Kunde für Quafe sein, und das Geschäft ist wahrscheinlich eher eine Spiegelung der SuVee-Beziehungen zu KK, aber es fängt schon damit an, dass die Partnerschaft zwischen SuVee und Quafe unkonventionell ist. Eine tieferer Blick zeigt, dass die Kombination von SuVees gewaltigen Agrartätigkeiten und Quafes Expertise in Verarbeitung und Verteilung zu einer Senkung der Gesamtkosten um 3% geführt haben. Und das nur für SuVee intern, nachdem Everfresh einmal ihre betriebseigene Gruppe ersetzt hat.”

SuVees frühere Ausflüge in die Industrie für Nahrungszubereitung sind Desaster für die Public Relations gewesen, wie zum Beispiel der Eiweißdelikatessenskandal im Jahr YC105. In den 15 Jahren seitdem sind die früher angespannten Beziehungen zwischen SuVee und Quafe professionell und geschäftsmäßig geworden, was Erwartungen von Unternehmenskonflikten zwischen den beiden Giganten widerlegt.

Obwohl die kompletten Einzelheiten des Kaalakiota-Vertrages nicht bekanntgegeben wurden, deuten Experten an, dass die prognostizierten Einsparungen aufgrund von KKs größerem Kinderkrippennetzwerk, seiner insgesamt älteren Demografie und seinen erheblichen Beteiligungen an Pensionskasernen für Veteranen noch höher sein könnten.


(Kolmogorow) #83

Mehrere Terroranschläge gegen Amarr-Imperium, während der Geheimrat tagt

11.12.2018 18:10 von Alton Haveri

Amarr Prime – Während sich der Geheimrat des Amarr-Imperiums heute in einer Sondersitzung traf, wurde eine Serie von Terroranschlägen auf fünf Amarr-Welten im ganzen Imperium verübt. Berichte von Angriffen auf Alkabsi IV, Dakba IV, Mabnen I, Sehmy III und Thebeka III wurden von The Scope bestätigt, während Amarr-Quellen auf die Mobilisierung von Einsatzkräften des Ministeriums für Innere Ordnung im ganzen Imperium hinweisen.

Es wird gesagt, dass sich Streitkräfte der Imperial Navy in hoher Alarmbereitschaft befinden, wenn auch von keinem feindlichen Eindringen in das Amarr-Gebiet berichtet wird. Obwohl die Lage auf den Planeten, die angegriffen wurden, immer noch unklar ist, glauben viele, dass diese Terroranschläge ein weiterer Versuch sind, das Imperium durch Chemieanschläge zu destabilisieren, die darauf abzielen, Sklavenaufstände wie die, die in Kahah stattfanden, zu provozieren.

Heute Morgen setzte der Geheimrat seine Sondersitzung fort, die von Kaiserin Catiz I. einberufen wurde, um über eine Reaktion auf die Gewalt in Kahah und die anschließenden Sanktionen zu beraten, die von der Gallente-Föderation und der Minmatar-Republik verhängt wurden. Die Sondersitzung, an der alle sechs Königshäuser teilnahmen, begann am Wochenende und war von lautstarken und entschiedenen Meinungen charakterisiert, die von mehreren Königlichen Erbfolgern schon vor den formellen Sitzungen zum Ausdruck gebracht wurden.

In einer Rede am Wochenende rief der Königliche Erbfolger Arrach aus der Sarum-Familie zu erneuter Wachsamkeit gegen Ketzereien der Blood Raiders und anderer Sani Sabik auf. “Die jüngsten Anschläge wurden im Herzen des Imperiums verübt. Es ist Zeichen einer Selbstzufriedenheit höchsten Grades, dass wir die Rückkehr des Sani-Einflusses auf ein Niveau zugelassen haben, das dem vor der Reinigung der Bleak Lands entspricht. Das Imperium muss sofort mit einer umfassenden Untersuchung dieser Anschläge beginnen, und die volle Macht des Heiligen Amarr muss gegen jeden gerichtet werden, der mit dem Bösen im Bunde entlarvt wird.” Es wird berichtet, dass Lord Sarum auch wütend auf das Khanid-Königreich ist, auch wenn es unklar ist, ob aufgrund der Kahah-Massaker oder wegen der Wirtschaftssanktionen, die sie provoziert haben.

Lord Tunir Tash-Murkon wies darauf hin, dass die Zwischenfälle in Kahah bedauernswert waren, aber dass die Antwort eine logische Reaktion in Anbetracht von Problemen war, die Disziplin über die Sklavenbevölkerung des Königreichs angesichts der Terroranschläge aufrechtzuerhalten. “Allerdings haben wir nun mit Versuchen der Minmatar und der Gallente zu ringen, ökonomischen Druck auf uns auszuüben. Ich bin sicher, dass die Kaiserin sich auf die Überlegungen des Rates konzentrieren wird, richtig und wohlüberlegt auf fehlgeleitete Versuche zu reagieren, die interstellare Diplomatie und Ökonomie zu benutzen, um eine innere Veränderung in einem souveränen Staat herbeizuführen.”

Lord Arim Ardishapur entschied sich, auf die 24th Imperial Crusade als ein Beispiel für wachsende ketzerische Einflüsse zu zeigen. “Wir leben in einer Zeit der Falschheit, und das Licht des wahren Glaubens wird jeden Tag matter. Wenn das Heilige Amarr sich selbst auf dem Schlachtfeld mit gottlosen Söldnern präsentiert, die verkehrte Blutopfer in unserem Namen durchführen, sollten wir nicht erwarten, dass Gott seinen Blick von uns wendet?”

Die Kor-Azor-Familie war vergleichsweise stumm. Hofmeisterin Aya Khema, die im Auftrag der Königlichen Erbin Ersilia Kor-Azor sprach, sagte, dass die Kor-Azor-Familie “den Verlust der Leben im Kahah-System und andernorts beklagt”, und schloss sich Rufen nach einer Untersuchung der Gründe an, wie solch groß angelegte Anschläge passieren konnten.

Angesichts der sich heute Abend entwickelnden Lage auf zahlreichen Amarr-Welten wird die Haltung der Kor-Azor- und Sarum-Familien bekräftigt, und Beobachter der Politik des Imperiums glauben, dass es fast mit Gewissheit dazu kommen wird, dass der Geheimrat eine Verstärkung der inneren Sicherheit und des Militärapparats des Imperiums empfehlen wird. Bisher ist das Haus Kador auffallend schweigsam geblieben und das Khanid-Königreich hat sich damit befasst, einige kleinere Aufstände in den Systemen Palas, Ashmarir, Danera, Gehi und mehreren anderen seit der Kahah-Rebellion niederzuschlagen.


(Kolmogorow) #84

Amarr-Truppen reagieren auf Terroranschläge und Sklavenaufstände auf fünf Planeten

12.12.2018 20:51 von Alton Haveri

Amarr Prime – Einsatzkräfte des Militärs und der Sicherheit des Amarr-Imperiums haben während der letzten 24 Stunden auf die gestrige Serie von Terroranschlägen auf fünf Amarr-Planeten reagiert. Berichte von den verschiedenen Schauplätzen weisen auf eine Vielzahl von Vorgehensweisen im Umgang mit den Folgen der Angriffe hin, die offensichtlich von ihrer Auswirkung und der Haltung der lokalen Behörden abhängen. Behauptungen, dass der hallozinugene Deathglow- und der mutagene Insorum-Booster bei den Anschlägen eingesetzt wurden, scheinen von einigen planetaren Behörden bestätigt worden zu sein.

Die am härtesten betroffenen Planeten sind Dakba IV und Thebeka III, die beide Teil des Territoriums der Ardishapur-Familie in der Domain-Region sind und Berichten zufolge ausgedehnte Unruhen in Gebieten mit einem hohen Sklavenbevölkerungsanteil erfahren. Lord Eshvizir Tapur, Statthalter von Dakba, verurteilte in einer Stellungnahme die Terroranschläge auf einen der dichtest bevölkerten Planeten seines Systems und bedauerte die darauf folgenden Sklavenaufstände. “Diese Angriffe sind niederträchtige Anschläge gegen die Ordnung des Universums, aber die Statthalter der Metropolen und Kontinente von Dakba IV werden die Verantwortung für den Zusammenbruch der Sicherheitslage tragen müssen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die richtige moralische Führung im Licht des Heiligen Amarr diese Art von Aufstand trotz des Einsatzes abscheulicher Chemiewaffen verhindert hätte”, sagte Lord Tapur.

Auf Thebeka III konzentrierten sich die Attacken auf die Sklavenbezirke auf dem ganzen Kontinent Numayriyah, auf welche im Nachgang ernste Gewaltausbrüche folgten. Der Statthalter von Numayriyah, Lord Khalil Numayr, wird Berichten zufolge vermisst und seine Nichte Gouverneurin Adila Numayr von Dam-Sertene koordiniert die Reaktion. Es wird gemeldet, dass die Stadt Dabara in Flammen steht und dass Truppen des Ministeriums für Innere Ordnung sich Feuergefechte mit offensichtlich gut bewaffneten Rebellengruppen liefern.

Vom Anschlag auf die Imperiale Welt Mabnen I wird mehrfach berichtet, dass er durch eine Kombination aus schnellen Sicherheitsmaßnahmen, Sicherheitsüberwachungen in der Umgebung und den hohen Einsatz von transkranialen Mikrocontrollern unter der Sklavenbevölkerung in den überkuppelten und unterirdischen Städten des Planeten, der sich auf Bergbau und Produktion konzentriert, vereitelt wurde. Quellen im Imperialen Verwaltungsdienst glauben, dass der Angriff auf Mabnen I hauptsächlich ein symbolisches Echo des verheerenden Anschlags vom Juni YC107 durch den Blood Raider-Bund auf den Planeten war. Spätere Amarr-Regierungen haben Mabnen I mit einem Auge auf die Verhinderung ähnlicher Anschläge wieder aufgebaut, offenbar mit einigem Erfolg.

Die Kor-Azor-Welt Sehmy III hat Berichten zufolge ebenfalls die Anschläge ohne weitreichende Störungen überstanden. Gut aufgestellte Quellen am Hof von Lord Antem Ojir auf Sehmy führen dies auf den umfassenden Einsatz transkranialer Mikrocontroller unter der Bevölkerung von Sehmy III zurück. Angesichts der Berichte aus Mabnen erhärtet sich offensichtlich der experimentelle Beweis, dass TCMCs (transcranial microcontrollers) den Einfluss von waffenfähigem Deathglow erheblich reduzieren.

Der Planet Alkabsi IV im Sarum-Gebiet wurde von den Anschlägen etwas härter getroffen und es wurde beträchliche Aktivität durch Rebellen gemeldet. Die meisten Städte auf dem Planeten wurden schnell durch Polizeiwachen der Sarum-Familie beruhigt, aber Kämpfe in den Mineralabbaufeldern des südlichen kontinentalen Hinterlandes sind noch im Gange. Man nimmt an, dass eine Bataillon von Söldnern des Unternehmens Shining Flame eine Aussendung von Truppen von der Größe einer Brigade aus der 1. Königlichen Sarum-Armee in der Absicht begleitet, “jeglichen Widerstand niederzuschmettern und unter die Herrschaft des Hauses Sarum auf Alkabsi IV zu bringen”, so die angeblichen Worte von Lord Arrach Sarum.

Der Geheimrat des Imperiums tagt weiter in Dam-Torsad auf Amarr Prime, hat aber keine offizielle Stellungnahme abgegeben mit Ausnahme von Rechtsanweisungen für die Imperial Navy, das Ministerium für Innere Ordnung, die Paladine des Theologischen Rats und andere Sicherheitskräfte des Imperiums.

Der Generalbevollmächtigte des Khanid-Königreichs, Sa-Baron Alar Chakaid, war mitteilsamer: “Diese bösartigen Anschläge gegen das Heilige Amarr sind schlicht das Werk von Ammatar-Verrätern im Bunde mit Minmatar-Rebellen und -Terroristen. Die rohe Geisteshaltung der Minmatar ist es immer gewesen, die Hand zu beißen, die sie füttert, egal ob diese Hand ihre Bäuche füllt oder ihre Seelen ernährt. Es wird immer klarer, dass die gegenwärtige Politik zur Sklavenhaltung, insbesondere in bestimmten Gebieten, auf der Grundlage zutiefst missverstandener Interpretationen der Schriften über die Rückforderung (Reclaiming), die Auserwählten und sogar Angelegenheiten der Ökonomie stattfindet. Wir im Königreich stehen natürlich bereit, unseren Brüdern im Heiligen Amarr in dieser Sache zu helfen.”


(Kolmogorow) #85

Minmatar-Republik eskaliert Lage gegen Amarr-Imperium und setzt Blockade-Streitkräfte ein

14.12.2018 20:01 von Alton Haveri

Yulai – Die Republic Fleet hat Einsatzkräfte in wichtige regionale Grenzsysteme in den umstrittenen Territorien zwischen dem Amarr-Imperium und der Minmatar-Republik verlegt. CONCORDs Inner Circle wurde vom Minmatar-Abgeordneten Keitan Yun über diese Schritt benachrichtigt.

“Die Minmatar-Republik kann nicht tatenlos zusehen und die immer wiederkehrende gewaltsame Unterdrückung unserer Brüder und Schwestern tolerieren, die sich in Sklaverei durch das Amarr-Imperium befinden. Der Stammesrat hat den Sanmatar angewiesen, die Republic Fleet zu mobilisieren und eine Blockade der Grenze zum Amarr-Imperium in Kraft zu setzen. Ich muss den Inner Circle informieren, dass Minmatar-Einsatzkräfte nach Auga, Isbrabata und Vard geschickt wurden, um die Tore zu sichern, die von Heimatar und Metropolis ins Imperium führen.”

Der Amarr-Abgeordnete im Inner Circle, Captain Marshal Sirdan xer Qosh, beschränkte seine Antwort darauf, die Aktion der Minmatar-Republik zu verurteilen, und beschrieb sie als einen “überstürzten und unverhüllten Versuch, aus der Misere, die durch die Terroranschläge der Blood Raider hervorgerufen wurde, Nutzen zu ziehen.” Captain Marshal xer Qosh verließ danach die Sitzung des Inner Circle, um sich mit dem Geheimrat des Imperiums zu beraten.

Der Inner Circle befindet sich immer noch in einer Dringlichkeitssitzung, aber The Scope hat erfahren, dass die Sitzung aufgeschoben wurde, da sich alle Abgeordneten der Kernimperien zurzeit mit ihren entsprechenden nationalen Regierungen beraten. CONCORD hat bestätigt, dass die Schritte der Republic Fleet unter CONCORDs Erklärung der Kriegsmächte über Notfallmilizen (Emergency Militia War Powers Act) von YC110 formell legal sind.

Die Gallente-Föderation hat zu Ruhe und Verhandlungsbereitschaft aufgerufen, während sie ihren Standpunkt wiederholt, dass die militärische Unterdrückung von Sklavenaufständen “eine grobe Verletzung der Menschenrechte ist und dass diejenigen, die sie verüben, das Ziel von Sanktionen bleiben”.

Die Behörden des Caldari-Staates sind stumm geblieben, und die formelle Position des CEP ist es, dass es nicht seine Sache ist, innere Angelegenheiten des Amarr-Imperiums zu kommentieren.

Der Khanid-Vertreter Sa-Baron Alar Chakaid behauptet, die Aktionen der Republik seien “ein offensichtlicher Vorwand für ihren Einsatz von Ammatar-Verrätern, um Unruhe und Terrorismus im ganzen Heiligen Amarr zu unterstützen”. Die Konsularregierung des Ammatar-Mandats hat sich nicht geäußert. Der Blood Raider-Bund hat für die Terrorangriffe weder die Verantwortung übernommen noch seine Beteiligung zurückgewiesen.

The Scope wird weiter über die Entwicklung der Lage mit zusätzlichem Informationsmaterial berichten, das in The Scopes GalNet-Bulletins zur Verfügung steht.


Anmerkung:

Das Video - das erste The Scope-Video seit etwa einem dreiviertel Jahr - enthält in der ersten Hälfte auch einen Bericht über “Rage”, dem Wurmlochsystem, in dem die Imperium-Allianz und Hard Knocks sich eine Schlacht geliefert haben. Der Bericht über die Eskalation des Minmatar-Amarr-Konflikts folgt dann in der zweiten Hälfte.


(Kolmogorow) #86

Amarr intensiviert Grenzpatrouillen und wirft Republik Einmischung in innere Angelegenheiten vor

20.12.2018 17:34 von Alton Haveri

Yulai – Das Amarr-Imperium hat bestätigt, dass das jüngste Erscheinen von Flotillen der Imperial Navy in wichtigen Systemen an der Grenze zur Minmatar-Republik eine Reaktion auf die Einsatzkräfte der Republic Fleet sind, die in die Systeme Auga, Isbrabata und Vard geschickt wurden.

Auf dem Weg aus einer Besprechung des Geheimrats zur andauernden Dringlichkeitssitzung des Inner Circle in Yulai sagte Captain Marshal Sirdan xer Qosh:

“Das Amarr-Imperium wird sein souveränes Gebiet mit aller uns zur Verfügung stehenden Macht und mit der Kraft des Gesetzes und Gottes Willen auf unserer Seite verteidigen. Ihre Erhabene Kaiserliche Majestät Catiz I. hat die Imperial Navy angewiesen, die Systeme Ezzara, Kourmonen und Kurniainen zu patrouillieren, um die Grenze zu den Territorien zu sichern, die von der Minmatar-Republik unter den Yulai-Abkommen besetzt gehalten werden.”

Der Abgeordnete des Imperiums im Inner Circle fuhr fort, Einzelheiten zu den Entwicklungen im Imperium auszuführen, die auf die Chemiewaffenanschläge und die anschließenden Sklavenaufstände auf fünf Amarr-Planeten folgten:

"Der Geheimrat Ihrer Erhabenen Kaiserlichen Majestät hat vollständige Berichte von den zivilen und militärischen Behörden auf jedem der betroffenen Planeten erhalten. Die Angriffe gegen Mabnen I und Sehmy III waren fürchterlich, aber die Ordnung wurde von den einheimischen Kräften rasch und professionell wiederhergestellt. Auf Dakba IV brach ein schweres Chaos aus, aber die Ordnung wurde auch hier durch das Eingreifen des Ministeriums für Innere Ordnung und des Theologischen Rats wiederhergestellt. Dies geschah ebenfalls professionell und mit einem minimalen Verlust von Leben.

Es ist wohlbekannt, dass die Anschläge auf Alkabsi IV und Thebeka III ernster waren und eindeutig darauf abzielten, schwere Gewalt unter den großen Sklavenbevölkerungen dieser Welten zu provozieren. Es stimmt, dass die Anschläge auf diesen zwei Planeten mit diesem Ziel Erfolg hatten. Aber das schnelle Handeln durch Einsatzkräfte der Häuser Sarum und Ardishapur, zusammen mit der Unterstützung durch das Ministerium für Innere Ordnung, den Theologischen Rat, den Orden des St. Tetrimon und durch loyale Vasallen, hat die Ordnung in den meisten Ortschaften wiederhergestellt.

Die Städte auf Alkabsi IV sind wieder gewaltfrei, ebenfalls mit minimalen Todesopfern. Der anhaltende Aufstand auf dem südlichen Kontinent des Planeten wurde nach erfolgreichen, und leider notwendigen, Angriffen gegen die Kaba Hills-Minen, einem Stollenkomplex, der mehreren tausend Rebellentruppen Unterschlupf gewährte, auf Unruhen von nur geringer Intensität reduziert. Ich möchte holografische Beweise zu Protokoll geben, wie außerordentlich wehrhaft und gut bewaffnet die Rebellenfestungen in diesen Stollen waren.

Es gibt ebenfalls Neuigkeiten von Thebeka III, wo die Lage nach wie vor ernst ist. Die Stadt Dabara ist der Schauplatz offener Rebellion und sie wurde vom Haus Ardishapur abgeriegelt. Glücklicherweise kann gemeldet werden, dass Lord Khalil Numayr von Sondereinsatzkräften der 7. Ardishapur-Kameiras gefunden wurde. Die Tatsache, dass Lord Numayr von Sklaven des Numayr-Haushalts und von seinen persönlichen Kameira-Wachen vor Schaden bewahrt wurde, spielte bei der Bestimmung des Schicksals von Dabara eine große Rolle. Auf Anordnung von Lord Ardishapur wird die Stadt zurückerobert werden. Das Exempel, das wir statuieren werden, besteht darin, dass wir die Loyalen nicht aufgeben werden. Die Ketzer und Verräter werden unsere Hände nicht lenken.

Wir erwarten, dass die Zurückeroberung von Dabara einige Zeit in Anspruch nehmen wird. In Anbetracht der weisen Nachsichtigkeit der Lords Ardishapur und Sarum, getragen von Ihrer Erhabenen Kaiserlichen Majestät, sollten alle die andauernde Einmischung der Gallente-Föderation und ganz besonders der Minmatar-Republik in unsere souveränen inneren Angelegenheiten verurteilen. Es ist uns nicht entgangen, dass die Rebellen bewaffnet und für diese Kette von Ereignissen bereit waren. Wir haben ebenfalls viele der sogenannten Infiltrationsraumschiffe des Republic Justice Department’s im ganzen Amarr-Gebiet und insbesondere in Alkabsi und Thebeka verfolgt. Diese Versuche, das Imperium zu destabilisieren, müssen aufhören. Wir haben mit Nachsicht, aber auch mit Notwendigkeit gehandelt. Wir würden von anderen nichts Geringeres erwarten, sollte eine Rebellion in ihrem Territorium ausbrechen."

Der Abgeordnete der Gallente-Föderation Devan Malate brandmarkte die Ausführungen von Captain Marshal xer Qosh als “eine widerliche Entschuldigung für brutale Angriffe gegen die Zivilbevölkerung und einen grotesken Versuch, die Schuld für die andauernde Gewalt, welche die Sklaverei darstellt, auf die Versklavten zu schieben.” Die Gallente-Föderation hält ihr System von Sanktionen gegen das Imperium, das Khanid-Königreich und viele wichtige Amarr-Funktionäre und Unternehmen aufrecht.

Als Antwort auf die Anschuldigungen einer Infiltration erklärte der Abgeordnete der Minmatar-Republik Keitan Yun: “In den Anschuldigungen, dass ausgedehnte Rettungs- und Überlebensmissionen des Justice Department’s stattfinden, liegt so viel Wahrheit wie in der nicht enden wollenden Bekundung, dass die Versklavung durch die Amarr jeden Tag nur als vorteilhafter Flaggenwechsel durchgeführt wird!” Auf die Frage, wie er das meine, entgegnete Botschafter Yun, dass seine Worte aufgefasst werden können “wie auch immer das Amarr-Imperium sie aufzufassen wünscht, denn sie kennen die Wahrheit in dieser Sache durchaus sehr genau!”

Verschiedene Raumeinsätze werden weiter auf Seiten der Streitkräfte des Imperiums und der Republik überall in den Grenzzonen durchgeführt und dem Anschein nach auch in den Amarr-Systemen Alkabsi und Thebeka. Loyalisten und mutmaßlich rebellen-unterstützende Kräfte unter den Kapselpiloten waren ebenfalls an Kämpfen über den getroffenen Welten beteiligt, wobei häufige Gefechte und mehrere Angriffe gegen Strukturen der Kapselpiloten stattfanden. Die Sicherheitslage im Amarr-Imperium ist durch drei laufende Überfälle von Sansha’s Nation auf das kaiserliche Territorium, einer davon an der Grenze zwischen den Bleak Lands und Metropolis, noch verworrener. Es gibt Berichte, dass sowohl Amarr- als auch Minmatar-Flotten mit Einheiten von Sansha’s Nation zusammengestoßen sind.


Anmerkung:

Die im Text erwähnten Kameiras (deutsche Übersetzung ist im Book of EVE (Teil 1), Seite 135) sind übrigens Minmatar-Sklaven, die im Amarr-Imperium vom Kindesalter an zu Elitesoldaten für das Imperium erzogen wurden. Sie sind durch ihre Erziehung so sehr einer Gehirnwäsche unterzogen worden, dass sie sich völlig loyal zum Amarr-Imperium verhalten und sogar dort in militärisch höhere Ränge aufsteigen können - allerdings nicht ohne ständig von den Amarr überwacht zu werden, ob sich nicht doch plötzlich einer seiner Minmatar-Wurzeln erinnert. Offensichtlich war die Tatsache, dass Kameiras, also Amarr-loyale Minmatar-Sklaven, Load Numayr geschützt haben, ausschlaggebend für die Entscheidung des Imperiums, beim Umgang mit der Rebellion in Dabara “Milde” walten zu lassen, indem man die Stadt “nur” zurückerobern will statt vernichtend gegen die Minmatar-Sklavenrebellen vorzugehen.

Die Äußerung von Keitan Yun hat mir Rätsel aufgegeben (aber den The Scope-Reportern anscheinend auch), bis ich herausgefunden habe, dass “flags of convenience” (übersetzt hier mit “vorteilhafter Flaggenwechsel”) ein Fachbegriff aus der Seeschifffahrt ist (s. “Ausflaggung”), der den Wechsel der Flagge eines Schiffs zu einer Nationalflagge (z.B. die von Panama) bedeutet, unter der das Schiff kostengünstiger und damit “vorteilhafter” operieren kann. So gesehen ist Yun’s sarkastisch-kolportierende Darstellung der Sklaverei als ein für die Sklaven selbst “vorteilhafter Flaggenwechsel” von Minmatar zu Amarr nur ein anderes Bild für das, was die Amarr selbst als “Reclaiming” bezeichnen, die “Rückforderung” oder “Rückführung” von Sternsystemen, Land und Menschen unter die schützende Hand (des natürlich Amarrischen) Gottes. Wenn dabei Gewalt angewandt wird, dann nur zum Vorteil der Sklaven, die ihr eigenes Glück noch nicht erkannt haben. Für die Amarr selbst ist - in ihrer internationalen Kommunikation - das Wort “Sklaverei” tabu und ein “Sklave” ist nur ein seinem eigenen Glück, Teil des Imperiums und seines Gottes zu sein, Zugeführter.


(Kolmogorow) #87

Statthalter von Thebeka empört über paramilitärische Kräfte, die des Sklavendiebstahls bezichtigt werden - Berüchtigter Khanid-Sklavenhalter festgenommen

10.01.2019 14:00 von Alton Haveri

Thebeka, Domain – Anschuldigungen opportunistischen und illegalen Sklavendiebstahls sind gegen paramilitärische Kräfte gerichtet worden, die sich an Einsätzen zur Aufstandsbekämpfung auf Thebeka III beteiligen, wo ein Sklavenaufstand, der durch Terroranschläge mit Chemiewaffen ausgelöst wurde, in die fünfte Woche geht. Die Empörung unter den Statthaltern von Thebeka III hat durch die gemeldete Festnahme des berüchtigten Sklavenhalters Orlon Zashev noch zugenommen, einem früheren Sardar-Colonel bei den Khanid Royal Uhlans, dem vorgeworfen wird, Kriegsverbrechen begangen und Angriffe gegen Sklaven während der Verteidigungskriege (Vindication Wars) durchgeführt zu haben.

Auf mehreren Amarr-Welten ereigneten sich vor einem Monat Sklavenaufstände, die Terroranschlägen folgten, von denen man annimmt, dass sie das Werk des Blood Raider-Bunds sind, wenn auch die meisten der Aufstände schnell von einheimischen Streitkräften niedergeschlagen wurden. Die am schwersten betroffenen Planeten waren die Sarum-Welt Alkabsi IV und Thebeka III im Gebiet der Ardishapur-Familie. Streitkräfte des Hauses Sarum konnten die Alkabsi-Rebellion kurz vor dem Ende des Jahres YC120 auf einen isolierten Aufruhr geringer Intensität reduzieren. Nachdem alle Städte und die wesentliche Infrastruktur wieder sicher sind, haben sich die Militärkräfte der Amarr zu ihren Garnisonsstandorten zurückgezogen, während sich das Ministerium für Innere Ordnung und die Sarum-Polizeitruppen um die übriggebliebenen Unruheherde kümmern.

Die Lage auf Thebeka III blieb über den Zeitraum des Yoiul-Festes unverändert und wurde infolgedessen zum Brennpunkt ausgedehnter Aktivität durch paramilitärische Einheiten und Kapselpiloten. Amarr-loyale Kapselpiloten aus Organisationen wie zum Beispiel PIE und CVA wie auch zahlreiche weitere paramilitärische und Söldnerunternehmen, die loyal zum Imperium sind, haben viele Truppen unter dem Mandat des Imperiums auf Thebeka III abgesetzt. Von Lord Khalil Numayr vom Numayriyah-Kontinent des Planeten wurde schon berichtet, dass er sein Unbehagen über die anhaltende Gegenwart vieler Streitkräfte zum Ausdruck brachte, die nicht direkt zum Haus Ardishapur oder den Häusern seiner Vasallen loyal sind. Obwohl Lord Numayr zu den jüngsten Entwicklungen nicht Stellung genommen hat, haben sich Mitglieder des Numayr-Hofes und Statthalter der Vasallen auf ganz Numayriyah über zahlreiche Zwischenfälle von illegalem Sklavendiebstahl während der Unruhen beschwert.

Während sich die Lage auf Thebeka III gebessert hat und nur noch die Stadt Dabara ein ernster Konfliktherd bleibt, sind neue Anschuldigungen aufgetaucht, dass paramilitärische Kräfte sich Sklaven aus befriedeten Gebieten nehmen, wo die Ardishapur-Polizei und die Sicherheitskräfte überlastet sind. Mit der gemeldeten Festnahme von Orlon Zashev in Sertene-Nauon, Numayriyah durch Truppen des Ministeriums für Innere Ordnung ist der Skandal in eine offene Empörung unter den einheimischen Statthaltern explodiert. Einige dieser Statthalter haben behauptet, dass eine große Zahl an Kapselpiloten, Söldner- und ausländischen Truppen zu einem Gefühl von Chaos in ihren Regionen beigetragen haben. Lord Caul Tol-Sarpol aus der Trans-Dabara-Region ging so weit, Vorwürfe laut zu äußern, dass “kriminelle Handlungen mit der Beschädigung von Eigentum, Diebstahl und der Entführung von Bediensteten durch Ausländer verübt wurden, welche behaupten, von sogenannten ‘Lords’ der Kapselpiloten, die ihren Vorteil aus der Lage ziehen wollen, autorisiert zu sein.”

Das Justizministerium der Minmatar-Republik listet seinerseits Orlon Zashev als ihren fünftmeistgesuchten Sklavenhalter und hat einen Antrag bei CONCORD eingereicht, Zashev unter den Bedingungen der Auslieferungsregelungen der Yulai-Abkommen an sie auszuliefern. In Anbetracht des strengen Schutzes, den Militärs der Amarr und ihrer Verbündeten unter den Gesetzen des Imperiums genießen, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Zashev ausgeliefert wird. Weitere Hindernisse gegen einen solchen Schritt sind die Priorität möglicher Klagefälle des MIO gegen Zashev, die wahrscheinliche Unanwendbarkeit von CONCORD-Gesetzen auf die Vorwürfe des Justizministeriums der Republik und die anhaltenden diplomatischen Spannungen zwischen dem Amarr-Imperium und der Minmatar-Republik.

Als direkter Lehnsherr von Thebeka und all seiner Planeten hat der Königliche Erbfolger Arim Ardishapur signalisiert, dass die Anwesenheit paramilitärischer und anderer Hilfskräfte auf Thebeka III nicht mehr benötigt wird und die Evakuierung solcher Einheiten beginnen sollte. Behörden des Imperiums haben den Wunsch geäußert, dass sich loyale Kapselpiloten auf die Sicherheitslage im Weltraum im Thebeka-System konzentrieren.

Kardinal Sourem Itharen vom Büro des Kaiserlichen Hofmeisters sagte: “Die zusätzlichen Streitkräfte, die von loyalen Kapselpiloten bereitgestellt wurden, um Thebeka III zu sichern, waren höchstwillkommen, aber es ist jetzt an der Zeit, dass sie sich zurückziehen. Wir sind weiterhin äußerst besorgt über die Gegenwart von Minmatar-Terroristen, Ketzern, Anarchisten und kriminellen Elementen, die in Thebeka operieren, und würden uns wünschen, dass loyale Kapselpiloten jetzt ihre Anstrengungen darauf konzentrieren, die Feinde Amarrs aus unserem Raumgebiet zu entfernen.”


(Kolmogorow) #88

Zainou Biohazard Containment in Semiki kompromittiert - Lai Dai unter Verdacht

17.01.2019 14:55 von Lina Ambre

Semiki, Lonetrek – Ein Eindringling mit mutmaßlichen Verbindungen zu Lai Dai brach in die Zainou-Anlage zur Eindämmung biologischer Risiken (Zainou Biohazard Containment Facility) bei Semiki IV ein und wurde von den Stationsbehörden verhaftet, nachdem er sich Zutritt zu mehreren Stationssystemen verschafft und sie sabotiert hat, wie The Scope erfahren hat.

Es heißt, dass der Einbruch rechtzeitig entdeckt wurde, um einen stationsweiten Stopp auszulösen und den Alarm für alle Sicherheitskräfte zurückzuhalten. Angeblich wurde ein gewisser Steine Vailakkel, 45, unter einer falschen Identität von einem Offizier des Wiyrkomi Peace Corps festgenommen. Man nimmt an, dass Vailakkel versucht hat, die Station über einen Shuttle-Anleger zu verlassen, der von Wiyrkomi betrieben wird, um Transporte von Giftmüllstoffen von seiner benachbarten Testanlage zu unterstützen.

Schon früh wiesen unbestätigte Berichte darauf hin, dass Vailakkel Hilfe von einem oder mehreren Mitarbeitern von Zainou gehabt haben könnte. Ermittler von Ishukone Watch sind immer noch dabei, das Ausmaß des Einbruchs und des entstandenen Schadens zu bewerten. Zainou hat in einer Stellungnahme geäußert, dass die breite Spanne von Zielobjekten wahrscheinlich den Zweck hatte, das wahre Ziel der Operation zu verschleiern. Bitten um weitere Stellungnahmen wurden abgewiesen und für Fragen über den Fortschritt der Ermittlung wurde auf Ishukone Watch, den Sicherheitsdienst von Zainou, verwiesen.

Es gibt weitverbreitete Berichte von Bewohnern der Semiki IV-Station über Fehlfunktionen in der künstlichen Gravitation, in Kommunikations- und internen Verkehrssystemen. Quellen deuten an, dass ein Routinetransport von InterBus, der während des Zwischenfalls Personal von der Zainou-Station zu einem nahegelegenen Lagerhaus von Aliastra brachte, einen digitalen blinden Passagier mit sich führte: einen schädlichen Virus, der Implantate zum Ziel hat.

Während der Virus auf der Zainou-Station unentdeckt blieb, haben Mitarbeiter von Aliastra oft Gehirnverbesserungen, welche bei Aufgaben helfen, die mit ihrem Job zusammenhängen, wie zum Beispiel Übersetzungen, Team-Koordination und Mathematik. Als der kontaminierte Transport die Datensynchronisation mit dem Netzwerk des Aliastra-Lagers vornahm, wurde der feindliche Code über integriertes Personal verbreitet. Betroffene Personen berichten über akute Migräneanfälle, Schwindelgefühl, Übelkeit und Doppelsehen.

Hageken Ku von Ikomari-Onu Enforcement, ein renommierter Experte in Informationskriegsführung, äußerte sich dazu: “Von Schadsoftware wie dieser wird meistens in Gerüchten berichtet, da die notwendigen Ressourcen, um sie zu entwickeln, ausschließlich Nationen, Megakonzernen und vergleichbar großen Akteuren zur Verfügung stehen. Obwohl allgemeiner Konsens darüber besteht, dass sie existiert, müssen die Instanzen, welche sie entwickeln, eine Enthüllung vermeiden, weil solche Taktiken am effektivsten sind, wenn sie am wenigsten verstanden werden. Davon abgesehen ähnelt diese Schadsoftware einem Anschlag auf die Lai Dai-Physikerin Holene Vailakkel, die seit fast einem Jahrzehnt im Koma liegt.”

Gemäß Unternehmensakten ist Steine Vailakkel der Ehemann von Holene Vailakkel. Der Lai Dai-Megakonzern hat es abgelehnt, zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen. Der Wiyrkomi Peace Corps hilft bei den Ermittlungen und hat Zainou und Ishukone Watch Spezialsicherheitsausrüstung von seiner benachbarten Einrichtung zur Verfügung gestellt.


(Kolmogorow) #89

Senator Suvio Bellaron schlägt vollständiges Verbot der Todesstrafe vor

18.01.2019 19:00 von Lina Ambre

Villore – Senator Suvio Bellaron aus dem Intaki-System legte heute im Senat der Gallente-Föderation einen neuen Gesetzesentwurf vor, der beabsichtigt, die Todesstrafe auf Föderationsebene abzuschaffen und strenge Richtlinien über die Methoden der Todesstrafe für Mitgliedsstaaten und konstituierende Staatsregierungen, Parlamente und Gerichte vorzuschreiben.

Senator Bellarons Gesetzesvorschlag kommt im Gefolge der öffentlichen Entrüstung über die Anwendung der Strafverbannung in der Jin-Mei-Nation, welcher Kritiker vorwerfen, dass sie kaum mehr als ein in die Länge gezogenes Todesurteil ist. Die vorgeschlagene Maßnahme hat mit einem anderen Gesetzesentwurf große Ähnlichkeit, welchen der Senator nach dem beachtlichen Aufschrei über die öffentliche Hinrichtung von Anvent Eturrer im Jahre YC111 vorlegte.

In der Sitzung des Senats gab Senator Bellaron die Empfindungen der Aktivisten wieder: “Es ist eine unschöne Notwendigkeit, dass wir den rechtlichen Schutz derjenigen, die das Gesetz brechen, begrenzen müssen – so viel steht außer Diskussion. Ich frage stattdessen, wie viele Freiheiten wir auf dem Altar der Vergeltung opfern müssen. Einige haben entschieden, dass kein Recht zu heilig ist.” Um seine Ansicht zu untermauern, las der Intaki-Senator die Namen von Kindern vor, die keine Schuld an den Verbrechen ihrer Eltern hatten und von Lirsautton VI abtransportiert wurden.

Senator Faron Shu, der die Interessen der Jin-Mei auf dem Planeten Chandeille vertritt, warf Senator Bellaron vor, die Lage falsch darzustellen. "Die Menschen, die auf den verfluchten Planeten geschickt wurden, waren keine einfachen Taschendiebe. Das waren Mörder. Sie waren Saboteure, die Verrat begangen hatten, Menschen, die zu gefährlich waren, um zwischen vier Wänden unter Bewachung eingesperrt zu bleiben.

Dass diese Kriminellen beschlossen, das Leiden, das sie über sich selbst gebracht hatten, weiter fortzusetzen, ist bedauerlich, aber das ist keine Rechtfertigung für diese Übertretung der Rechte souveräner Regierungen und Gesetzgeber. Die Wahrheit in der Sache ist, dass Bellaron wieder einmal mit seiner anarchopazifistischen Intaki-Ideologie hausieren geht und das Leid des Jin-Mei-Volkes als eine Entschuldigung dafür benutzt!"

Senator Faron Shus Nennung von Senator Bellaron bei seinem Familiennamen allein war eine Verletzung der Regeln und Etikette im Senatssaal, und die Kammer versank an dieser Stelle im Chaos. Da es schon spät war und Senatoren aller Parteien sich weigerten, zur Ordnung zurückzukehren, vertagte der Senatsvorsitzende Aulmont Meis die Sitzung.


Anmerkung:

Anvent Eturrer ist jener Großadmiral der Gallente-Navy, der das Grenzsicherheitsnetz zwischen Föderation und Caldari-Staat verraten und somit den Überfall der Caldari auf Luminaire ermöglicht hat. Die Geschichte ist Teil des “Empyrean Age”-Romans. Nachdem Eturrer gefasst wurde, haben die Gallente eine abscheuliche, öffentliche und in die ganze Föderation übertragene Schauhinrichtung Eturrers inszeniert, beschrieben in Two Deaths (deutsch im Book of EVE (Teil 1), Seite 143). Senator Bellaron hat diesen Prozess damals heftig angeprangert und das Verbot solcher einer demokratischen Föderation unwürdigen öffentlichen Hinrichtungen gefordert, ohne jedoch die Todesstrafe ganz aufgeben zu wollen. Jetzt, fast 10 Jahre später, scheint er diesen einen Schritt weiter zu gehen.